In Gönnersdorf fand am vergangenen Wochenende eine groß angelegte Waldbrandübung mit rund 230 Einsatzkräften statt, um die Koordination und Reaktionsfähigkeit im Ernstfall zu testen. Die positive Resonanz der Übung zeigte die effiziente Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Einheiten und die Bereitschaft für reale Einsatzszenarien.

Gönnersdorf |

Am vergangenen Wochenende fand in der Verbandsgemeinde Bad Breisig, genauer im Waldgebiet Gönnersdorf, eine groß angelegte Waldbrandübung statt. Rund 230 Einsatzkräfte von lokalen Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk (THW) und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) nahmen an der Übung teil, um die Zusammenarbeit und Reaktionsfähigkeit im Falle eines ernsthaften Waldbrands zu testen.

Die Übung, die in Anwesenheit der Landrätin Cornelia Weigand durchgeführt wurde, simulierte einen Waldbrand nach einer langanhaltenden Trockenperiode, der sich rasch ausbreitet und eine nahegelegene Ortschaft bedroht. Sie begann um kurz nach 13 Uhr mit der Alarmierung der Einsatzkräfte. Alle Feuerwehren der Verbandsgemeinde sowie weitere Einheiten aus dem Kreisgebiet wurden mobilisiert. Die technische Einsatzleitung (TEL) des Kreises übernahm die Koordination, unterstützt durch die Waldbrandeinheiten und die Löschgruppe der Feuerwehr Sinzig. Zusätzlich leisteten die THW-Ortsverbände Ahrweiler und Sinzig technische Unterstützung, während das DRK Weibern für die Verpflegung zuständig war.

Ein wesentlicher Bestandteil der Übung war das Testen der Löschwasserversorgung über eine lange Wegestrecke sowie im Pendelverkehr. Auch die Rettung von verletzten Personen wurde mittels elf Kindern der Jugendfeuerwehr Waldorf simuliert. Ziel war es, das Zusammenspiel der kommunalen Führung und der Einsatzleitung auf Kreisebene so realistisch wie möglich zu üben.

Der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Kreises, Michael Zimmermann, unterstrich die Bedeutung der Übung für die Vorbereitung auf reale Einsatzszenarien.