Der 30. Spieltag der Rheinlandliga bringt mit dem Duell zwischen Wittlich und Ahrweiler BC ein richtungsweisendes Spitzenspiel im Aufstiegskampf. Gleichzeitig kämpfen mehrere Teams wie Rübenach, Mendig und Immendorf um wichtige Punkte im Tabellenkeller.

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Spizenspiel in Wittlich wenn der Tabellenzweite Wittlich auf Tabellenführer Ahrweiler BC trifft. Bei einem Sieg der Ahrstädter wäre die Meisterschaft vorentschieden. 

Im Tabellenkeller muss Rübenach in Linz unbedingt punkten. Gleiches gilt im Grunde auch für Eintracht Mendig bei ihrem schweren Auswärtsspiel in Trier. Laubach empfängt zuhause die SG Schneifel, Immendorf braucht die Punkte gegen Arzfeld um sich weiter aus den Tabellenniederungen zu entfernen.

VfB Linz : FV Rübenach

Sollte der FV Rübenach in Linz verlieren und die Konkurrenten punkten, würde der FVR nach nur einem Jahr in der Rheinlandliga wieder den Weg in die Bezirksliga Mitte antreten. Trainer Benedikt Lauer glaubt an seine Mannschaft. "Es ist zwar davon auszugehen, dass wir kommendes Jahr wieder eine Klasse weiter unten antreten müssen. Dennoch ist es unser Ziel, in den letzten fünf Spielen möglichst viele Punkte zu holen."

SV Laubach : SG Schneifel

Erst eine einzige Niederlage mussten die Laubacher in diesem Kalenderjahr hinnehmen. Auch gegen den starken Tabellendritten Schneifel traut sich SV Trainer Tobias Jakobs einiges aus, zudem hat sich die personelle Lage bei den Vordereiflern weiter verbessert.

"Die Lage hat sich entspannt und so wollen wir ein richtiges Spiel draus machen, nicht wie gegen Ahrweiler", sagt Jakobs. "Ich rechne mir da schon was aus. Obwohl wir alle wissen, wie stark der Gegner in dieser Saison ist."

TuS Immendorf : SG Arzfeld

Ebenfalls am Sonntag muss der TuS Immendorf gegen den bereits als Absteiger feststehenden SG Arzfeld ran. Wie viele Punkte braucht man noch? Könnten gar fünf Mannschaften absteigen? Auf derlei Rechenspiele möchte sich TuS Trainer Marvin Schenk erst gar nicht einlassen. "Wir wollen nicht hin- und herrechnen, sondern haben den Fokus auf das Spiel gegen Arzfeld und unseren eigenen Anspruch."

Ohne Druck und voller Mut und Intensität will Schenk seine Mannschaft sehen. Dabei muss er am Sonntagnachmittag auf Jan Knopp und Alex Ohlig verzichten. Maxi Fischer steht hingegen wieder zur Verfügung.

SV Rot-Weiß Wittlich : Ahrweiler BC 

Spitzenspiel in Wittlich und für die Rot-Weißen die letzte theoretische Chance, den ABC womöglich noch abzufangen. 

Die Ahrstädter hingegen sind seit der Übernahme von Markus Pazurek ungeschlagen bei neun Siegen und einem Unentschieden, führen die Tabelle mit acht Punkten an und haben bereits 108 Treffer erzielt. 

"Wir gehen ohne Druck und können befreit aufspielen in Wittlich. Der Gegner ist aber nicht umsonst Zweiter, wir aber auch nicht zufällig Erster", sagt Pazurek, der den Druck ganz klar auf Wittlicher Seite sieht. Bis auf Nam Ju-Lee stehen den Ahrstädtern alle Mann zur Verfügung. Auch Dogus Könez, der zuletzt aufgrund einer Weisheitszahn-OP fehlte.

TuS Kirchberg : SG 2000 Mülheim-Kärlich

Zuletzt ruckelte es etwas bei den Mülheimern, die zuletzt drei Spiele am Stück verloren. Nun also geht es zu den heimstarken Kirchbergern, die 30 ihrer 36 Punkte auf eigenem Kunstrasen erzielten. "Sicher würden wir gerne auf Platz 6 bleiben. Aber in erster Linie wollen wir nach den drei Niederlagen endlich wieder als Sieger vom Platz gehen", sagt Mülheims Coach Nenad Lazarevic. Ein Wiedersehen kann Mülheims Keeper Marc Reifenschneider feiern, der vier Jahre lang für den TuS Kirchberg spielte.

SV Eintracht Trier II : SV Eintracht Mendig

In Trier-Ehrang findet das Meisterschaftsspiel der Mendiger statt. Da im Moselstadion die Regionalligamannschaft in einem Hochsicherheitsspiel auf die Offenbacher Kickers trifft, muss die Reserve umziehen.

"Wir treffen auf eine der besten Mannschaften der Liga. Eine sehr gute Mannschaft", lobt Mendigs Trainer Damir Mrkalj die Trierer Reserve.

Mrkalj weiß, dass die Trauben in Trier sehr hoch hängen, zudem muss man auch am Sonntag auf einige Spieler verzichten. "Wir sind dezimiert, lädiert, aber wir wollen zusammenstehen und schauen, ob wir dort punkten können."

Auch die Planungen der Mendiger laufen auf Hochtouren. Dabei werden zwei Leistungsträger die Mendiger verlassen. Nico Groß wechselt nach Andernach und Leo Zerwas schließt sich der SG Mülheim-Kärlich an. Mrkalj: "Wir sind in sehr guten Gesprächen. Sowohl mit den eigenen Spielern als auch mit externen Spielern."