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Russischer Jumbojet sitzt am Flughafen Hahn fest

So wie dieses Flugzeug sitzt derzeit auch ein russischer Jumbojet am Flughafen Hahn fest. (Foto: Pixabay)


Die Saktionen der EU gegen Russland nach dem Einzug von Putins Armee in die Ukraine sind auch bei uns spürbar. Wer sehen möchte, welche Bereiche in Russland die Sanktionen betreffen, muss nur mal beim Flughafen Hahn vorbeischauen. Dort sitzt eine Boeing 747 der Airline Cargologicair UK, auf unbestimmte Zeit fest.

Da die Airline Cargologicair UK sowie deren Luftfahrzeuge unter die aktuellen EU-Sanktionen fallen, wurde ein Startverbot gegen die B747, die einen Wartungsaufenthalt am Flughafen Frankfurt-Hahn hatte, verhängt. Dies teilte der Landesbetrieb Mobilität als Luftfahrt- und Luftsicherheitsbehörde für Rheinland-Pfalz der Deutschen Presse-Agentur mit. Der Sprecher des Hahn-Insolvenzverwalters Jan Markus Plathner übermittelte der dpa darüber hinaus folgende Informationen:

Wir berechnen ein tägliches Abstellentgelt in Höhe von drei Euro pro angefangener Tonne höchstzulässiges Startgewicht. Bei diesem Flugzeug sind das rund 400 Tonnen, das Abstellentgelt beträgt entsprechend rund 1200 Euro pro Tag. - Cord Schellenberg (Sprecher des Hahn-Insolvenzverwalters Jan Markus Plathner)

Das Bundesverkehrsministerium verweist laut dpa darauf, dass die Fluggesellschaft Cargologicair UK, zu 100 Prozent im Besitz der Cargo Logic Holding Ltd. ist. Diese ist wiederum im Besitz von Aleksey Isaykin und Sergey Shklyanik. Beide Eigentümer sind russische Staatsbürger. Dass Isaykin auch einen zypriotischen Pass besitze, sei hier unerheblich, da die russische Staatsbürgerschaft für die Beurteilung maßgeblich ist.

Von der russischen Fluggesellschaft Cargologicair UK gibt es nach Angabe der dpa bisher noch keine Stellungnahme.