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Update: Die aktuelle Lage im Kreis Ahrweiler

Lagebericht und aktuelle Zahlen zum Kreis Ahrweiler.


Nach aktuellem Stand, Sonntag 4:30 Uhr, sind bei der Hochwasser-Katastrophe über 110 Menschen ums Leben gekommen. Weiterhin rechnet die Polizei mit weiteren Todesopfern. Außerdem sind bisher 670 Verletzte zu beklagen, Tendenz steigend. Immernoch sind viele Ortschaften ohne Strom- und Telefonnetz.

Die Polizei bietet noch immer eine Hotline für Angehörige, Freunde oder Bekannte, die jemanden vermissen an. Die Rufnummer lautet: 0800-6565651. Diese Hotline ist rund um die Uhr erreichbar und nimmt jeden Hinweis entgegen. Die Notrufnummer 110 sollte nur in dringenden Fällen gewählt werden. Auch in der vergangenen Nacht war die Polizei mit vielen Einsatzkräften in den betroffenen Ortschaften unterwegs. Am Samstag wurden von Hubschraubern zusätzlich Luftbildaufnahmen gefertigt, die das Gebiet schließlich in Sektoren einteilen ließen. Dadurch konnten einige Ortschaften schon komplett abgesucht werden.

Weiterhin gesperrt oder nicht befahrbar sind folgende Straßen:

   - B 9 Hochkreisel bis Einmündung B 266 für LKW gesperrt
   - B 257 ab Hönningen bis mindestens Ahrbrück gesperrt
   - B 258 ab Müsch bis Landesgrenze NRW
   - L 73 ab Laufenbacher Hof bis Schuld gesperrt
   - L 74 ab Wershofen bis Laufenbacher Hof gesperrt
   - L 75 NRW bis Schuld geperrt
   - L 76 NRW bis Kreuzberg gesperrt
   - L 77 NRW bis Binzenbach
   - L 90 Herrschbach bis Kesseling gesperrt
   - K 15 von Rodder nach Antweiler gesperrt
   - K 17 Reifferscheid nach Fuchshofen gesperrt
   - K 24 Reifferscheid bis Insul gesperrt
   - K 28 von B 257 bis Liers gesperrt
   - K 29 Ahrbrück bis Lind gesperrt
   - K 56 ab Staffel bis Ahrbrück gesperrt 

 Die Polzei bittet deshalb darum, das Ahrtal weiträumig zu umfahren, da die Rettungswege für die Rettungskräfte freigehalten werden müssen. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung: "Passen Sie auf sich auf und vertrauen Sie auf die Arbeit der Rettungskräfte."

Quelle: Polizeipräsidium Koblenz