Sport

 

Fußball-Feriencamps wirken weit über den Sport hinaus

Großes Lob für die Idee der Fussballcamps. Von links: Gregor Eibes, Walter Desch, Heike Raab, Martina Best-Liesenfeld, Susanne Weber und Tom Theisen. (Foto: Seydel)


Die Idee von „Fußball Hilft“, der Stiftung für den Fußball im Rheinland, vor allem solche Kinder, denen die Pandemie zugesetzt hatte, für den 25. bis 29. Juli kostenlos in die von den Vereinen organisierten Camps einzuladen, ist vollkommen umgesetzt worden. Bei der Vorstellung eines der Camps bei der SG 2000 Mülheim-Kärlich war Gregor Eibes, Präsident des Fußballverbandes Rheinland, vor Ort:

500 Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren, 100 ehrenamtliche Betreuer, zehn Feriencamps in den neun Fußballkreisen des Fußballverbandes Rheinland, zwei für die Ahr, das alles macht vor allem auch die Stärke des Fußballs aus. - Gregor Eibes (Präsident Fußballverband Rheinland)

Davon konnte sich auch die Schirmherrin, Heike Raab, Staatsekretärin des Landes und Bevollmächtigte beim Bund und für Europa, für Medien und Digitales, überzeugen. Sie erlebte das Angebot der Vereine für Sport und Spiel und so überragende Farbtupfer wie den Auftritt des meistbeachteten deutschen Freestylers Jannik und einer besonderen Clowngruppe, die auch nachdenkliches in das Programm einbrachte.

Dass die Camps nicht nur für Kinder und Jugendliche der Fußballvereine offen sind, sondern auch für Kinder aus sozialen Brennpunkten ist ein überragender Bestandteil des Angebotes des Fußballverbandes. - Heike Raab (Staatssekretärin Rheinland-Pfalz)

Diese Offenheit bei der Teilnahme ist auch für die Koblenzer Caritas-Direktorin Martina Best-Liesenfeld ein hervorstechendes Merkmal der Camps. Tom Theisen, bei der SG 2000 Mülheim-Kärlich verantwortlich für das Angebot, schilderte, dass neben Mitgliedern der Sportvereine aus der Region viele Kinder aus sozialen Bereichen dabei sind, für die solche Angebote oder auch Urlaub Fremdwörter darstellen. Gerade in diesem Aufgabenfeld, so Susanne Weber, stellvertretende Geschäftsführerin der Sportjugend, liege der Auftrag der Zukunft. Der Sport werde seine ohnehin überragende Bereitschaft, für alle gesellschaftlichen Gruppierungen da zu sein, noch verstärken.

Helmut Liesenfeld aus dem Vorstand von „Fußball Hilft“, Ideengeber und Gesamtorganisator dieser anspruchsvollen Ferienangebote, verweist auf die Unterstützung vieler Sponsoren, aber er dankt vor allem den Fußballvereinen und ihren Mitarbeitern für die Durchführung.

Wer die Camps 2022 erlebt hat, der kommt nicht umhin, dass der Gedanke auf eine Fortführung im nächsten Jahr greifen muss. Wie wir das machen und welche jungen Menschen wir ansprechen, dass muss überlegt werden, aber die Aktion ist ein voller Erfolg geworden. - Walter Desch (Vorsitzender der Stiftung „Fußball Hilft“)

Der Fußball im Rheinland ist wie in der Pandemie generell und nach der Flutkatastrophe in der Eifel und an der Ahr für die Menschen der Region ein besonderer und verlässlicher Partner.