Piet Arenz, FV Wehr, Noah Busch, Fußballverband, Bürgermeisterin Dr. Melanie Hilger, Lars Maylandt, Geschäftsführer „Fußball Hilft“, Hardy Scharrenbach, Geschäftsführer FV Wehr, Helmut Liesenfeld, Vorstand „Fußball Hilft“, Armin Bertsch, Geschäftsführer Fußballverband und Dieter Sesterheim, Fußballkreisvorsitzender.

Fußballcamp für Kinder der Flutkatastrophe

Am 28.Juli 2021 startet das Feriencamp von „Fußball Hilft“, der Stiftung des Fußballverbandes Rheinland, auf dem Sportplatz des FV Vilja Wehr, jenem Verein,  in dem der Mainzer Fußball-Profi Stefan Bell, der aus Wehr stammt, Vorsitzender ist. Partner für die FVR-Stiftung sind neben dem Verein auch die Gemeinde Wehr.

Es ist ein außergewöhnliches Camp in einer Zeit und einer Region, in der Fußball alles andere als das Wichtigste ist. Teilnehmen werden an dem Tagesangebot bis zu 100 Kinder und Jugendliche aus den Gebieten an der Ahr, die unter den schrecklichen Folgen der Flutkatastrophe leiden , die Tot und Zerstörung gebracht. Jetzt haben die Kinder Ferien, aber an Urlaub ist nicht zu denken. Ihre Eltern räumen den Schutt der Flut beiseite und denken an den Wiederaufbau. Viele Familien stehen ohne Haus und Wohnung da.

„Wir wollen vom Fußballverband her diesen Kindern einen Tag oder auch mehr  dazu verhelfen, ein wenig aus ihrem aktuellen Alltag herauszukommen. Sie sollen spielen, mit uns reden, wir können auch medizinische oder psychologische Beratung anbieten. Wir holen die Kinder morgens ab und bringen sie am Abend wieder nach Hause“, schildert Armin Bertsch, Geschäftsführer des Fußballverbandes, der zusammen mit Stiftungs-Geschäftsführer  Lars Maylandt  die Gesamtkoordination hat . Die Kinder können auch mehrfach an dem Camp teilnehmen und sie müssen auch nicht nur aus Fußballvereinen kommen.

Wehrs Bürgermeisterin Dr. Melanie Hilger kennt die Probleme nach der Flut. Viele Menschen aus der betroffenen Region sind in Wehr untergekommen. „Es ist überhaupt keine Frage für uns, dass wir an der Seite des Fußballverbandes bei diesem Camp sind“, sagt sie. Und so sieht es auch Hardy Scharrenbach, Geschäftsführer des FV Wehr. „Was wir einbringen können als Verein neben der Bereitstellung des Platzes und des Vereinsheimes, das werden wir tun“, stellt er fest.

Das Camp ist eine von mehreren Aktion des Fußballverbandes Rheinland, der unter den Fußballverbänden in Deutschland von diesem Naturereignis am heftigsten betroffen ist. Der Verband hat seine rund 1000 Vereine zu Spenden aufgerufen. Viele Vereine haben daraufhin spontan Initiativen ergriffen. Und nun will der Verband so schnell und so unbürokratisch wie möglich den Vereinen an der Ahr und ihren Mitgliedern helfen. „Auf etwas bin ich sehr stolz: darauf dass die Fußballfamilie in dieser extrem schwierigen Situation zusammensteht und zur Hilfe bereit ist. Die Mitmenschlichkeit, wie wir sie in diesen Tagen erfahren dürfen, ist ein mutiges Zeichen“, sagt Walter Desch, Präsident des Verbandes.

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