Ab dem 04.Juli wird es wieder Ernst für den FC Metternich (blaue Trikots). Dann geht es im Rheinlandpokal gegen die SG Mendig / Bell (Foto: alferweb / FC Metternich).

Kühnreich: "Ich freue mich auf die Aufgabe in Metternich"

Zur neuen Saison wird Patrick Kühnreich der Chef an der Seitenlinie beim FC Germania Metternich. Der neue Trainer des Rheinlandligisten kommt von Bezirksligist SG Mörschbach und hat vor zwei Wochen seinen Dienst auf dem Platz bei der Germania angetreten. Im Interview mit Aktuell4U spricht er über seine neue Aufgabe beim Koblenzer Traditionsverein. 

Herr Kühnreich, Sie sind neuer Trainer in Metternich. Freuen Sie sich auf Ihre neue Aufgabe und den Traditionsverein FC Germania Metternich? 

Ja, ich freue mich auf jeden Fall auf die Aufgabe, sonst hätte ich sie auch nicht angenommen, insbesondere, da ich in einem ähnlich familiären Verein gearbeitet habe wie ich es jetzt auch in Metternich der Fall sein wird. Hier ist natürlich alles in der Struktur etwas ein wenig professioneller, auch infrastrukturell gesehen inklusive Kunstrasen und Rasenplatz. Und überhaupt: wer sich nach acht Monaten fußballfreier Zeit nicht auf Fußball freut, der sollte glaube ich auch aufhören. Ich liebe den Sport so sehr, dass ich es einfach vermisst habe, acht Monate nicht auf dem Platz stehen zu können und die Tätigkeit als Trainer ausüben konnte. 

Jetzt geht es schon sehr zeitnah zur Sache mit einem Pflichtspiel im Rheinlandpokal gegen ihren Ligakonkurrent SG Mendig / Bell. Wie ist ihre Meinung zu so frühen Pflichtspielen nach langer Fußballpause? 

Ich finde es viel zu früh aus gesundheitstechnischer Sicht für die Jungs. Keine Mannschaft wird in der Lage sein nach zwei bis vier Wochen so fit sein, dass sie ihr eigenes Spiel aufziehen können und da gibt es natürlich ein Stück weit die Gefahr, dass die Jungs “überpacen”, was das Thema Verletzungen angebelangt. Daher glaube ich, dass die Zuschauer auch nicht die Spiele sehen werden, die sie sechs bis sieben Wochen später sehen werden, weil es sehr sehr taktisch und zurückhaltend sein wird, um das Verletzungsrisiko zu minimieren. 

Wie kann man die Belastungssteuerung in der Vorbereitung wählen, damit das Verletzungsrisiko so gering wie möglich ist? 

Ich glaube, dass man die Jungs langsam wieder heranführen muss an die Aufgaben. Wir sind beispielsweise mit zwei Einheiten pro Woche und zwei Laufeinheiten gestartet. Wir haben auch in den ersten Einheiten keine Abschlussspiele gemacht, sondern haben mit technischen Sachen begonnen, um das Gefühl für den Ball wieder herzustellen. Man merkt auch in den jetzigen Einheiten, dass nach 60 Minuten der ein oder andere beginnt unkonzentriert zu werden, was natürlich der Situation geschuldet ist, dass acht Monate keine fußballspezifischen Dinge trainiert wurden. Die Spieler werden noch sechs bis sieben Wochen brauchen, bis sie auf einem optimalen Fitnesszustand sind. 

Mit Blick auf die neue Saison: Was sind die kurzfristigen und langfristigen Ziele für Sie beim FC Metternich?

Kurzfristig sicherlich, als Aufsteiger, die Jungs durften ja nur sechs oder sieben Spiele absolvieren in der vergangenen Saison, kann es kurzfristig nur das Ziel sein die Klasse zu halten. Ich bin aber nicht nach Metternich gekommen, um in drei Jahren immer noch um Platz 13 oder 14 in der Liga zu spielen. Perspektivisch wollen wir schon in das erste Drittel der Rheinlandliga. Das ist auch mein Ziel wieso ich nach Metternich gekommen bin. 

Vielen Dank für das Interview. Das Interview führte Max Demann. 

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