Sport

 

Oberliga-Vorschau: 21. Spieltag

Die Freude ist groß: die Oberliga meldet sich zurück aus der Winterpause. (Foto: TSV Emmelshausen)


Nachdem am vergangenen Wochenende bereits die TuS Koblenz in den Pflichtspielbetrieb 2022 gestartet ist, kehren nun auch der FC „Blau-Weiß“ Karbach, der FV Engers, der TSV Emmelshausen und die SG 2000 Mülheim-Kärlich auf die Oberliga-Bühne zurück. Das Jahr 2022 startet gleich mit einem Derby innerhalb der aktuell4u-Region. TuS Koblenz hat an diesem Wochenende spielfrei.

FC „Blau-Weiß“ Karbach – FV Engers 07 (Samstag, 26. Februar, 15:00 Uhr):

Auf dem Quintinsberg erwartet die Fans zum Start ins Oberliga-Jahr 2022 gleich ein Derby zweier Top-Teams. Der Tabellenzweite aus Karbach empfängt den Vierten aus Engers. Beide Vereine aus der aktuell4u-Region sind bereits für die Aufstiegsrunde der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar qualifiziert. Dennoch geht es in diesem Duell um einiges. Vor allem um Prestige. „Natürlich schielen beide Vereine auf Platz 2 in der Gruppe Nord“, hält zum Beispiel Engers-Trainer Sascha Watzlawik fest. Bei FCK-Coach Maximilian Junk liegt der Fokus zunächst auf einem guten Start nach der langen Pause: „Beide Mannschaften stecken noch mitten in der Vorbereitung und sind mit Sicherheit noch nicht da, wo sie zum Rückrundenstart sein wollen.“ Die Vorbereitung lief sehr gut. Alle drei Testspiele konnten gewonnen werden. Nun gilt es die gezeigten Leistungen, auch in einem Pflichtspiel zu bestätigen. Dennoch ist sich auch Junk der Geltung dieser Partie bewusst:

Natürlich werden wir alles in die Waagschale werfen, um unseren zweiten Platz zu verteidigen. Es wird ein enges Spiel auf Augenhöhe und ein guter Gradmesser. - Maximilian Junk (Trainer FC „Blau-Weiß“ Karbach)

Beim FV Engers gibt es derzeit vor allem personelle Sorgen. Einige Verletzungen oder Corona-Erkrankungen führen derzeit zu Sorgenfalten bei FVE-Coach Watzlawik. Dennoch gibt sich der Trainer der Engerser kämpferisch:

Wir werden in Karbach eine gute Elf aufs Feld schicken können. Allerdings könnte es auf der Bank personell etwas eng werden. - Sascha Watzlawik (Trainer FV Engers 07)

SV Gonsenheim – SG 2000 Mülheim-Kärlich (Samstag, 26. Februar, 15:30 Uhr):

Schafft die SG 2000 Mülheim-Kärlich wirklich die Qualifikation für die Aufstiegsrunde? Diese Frage stellt sich derzeit die gesamte aktuell4u-Region. Das Erreichen der Top 6 und damit auch der vorzeitige Klassenerhalt, käme einem Wunder gleich. Damit dieses „Wunder von Mülheim-Kärlich“ zur Wirklichkeit wird, müssen jedoch möglichst zwei Siege her. Mit Gonsenheim wartet ein Gegner, der die Qualifiaktion zur Aufstiegsrunde am vergangenen Wochenende auf der Couch feiern konnte. Durch die Niederlage von TuS Koblenz stand der Klassenerhalt fest. Somit könnte die Mannschaft aus der Mainzer Vorstadt also befreit aufspielen. Der Druck liegt ganz alleine bei der SG 2000. Doch auch ihnen kam ausgerechnet die Pleite des Lokalrivalen zugute. Mit einem Sieg könnte Mülheim-Kärlich an den Schängeln vorbeiziehen. Dann läge der größte Druck am letzten Spieltag der Gruppe Nord bei der TuS, die dann auf die U21 des 1. FC Kaiserslautern trifft. Die Roten Teufel belegen derzeit den begehrten sechsten Platz. Dieser ist auch für die SG 2000 noch absolut erreichbar. Dennoch gilt: Siegen ist Pflicht!

Spfr. Eisbachtal – TSV Emmelshausen (Samstag, 26. Februar, 16:00 Uhr):

Auch der TSV Emmelshausen startet mit einer Auswärtsfahrt ins Pflichtspieljahr 2022. Für den Tabellenletzten aus dem Vorderhunsrück geht es zu den Eisbachtaler Sportfreunden, die noch mittendrin sind, im Kampf um die begehrten ersten sechs Plätze. Dadurch liegt der Druck durchaus bei den Gastgebern. Doch diese Tatsache lässt TSV-Coach Julian Feit kalt: „Das macht für mich keinen Unterschied. Wir müssen auf uns achten, natürlich mit einer leichten taktischen Anpassung aufgrund des Gegners, um erfolgreich zu sein.“ Für Emmelshausen steht die Teilnahme an der Abstiegsrunde der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar bereits seit längerer Zeit fest. In den letzten Spielen der Gruppe Nord geht es für sie aber noch um die Ehre. Damit ein zufriedenstellender Abschluss der Hinrunde gelingt, ist eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den Testspielen von Nöten. Diese gingen alle, teils deutlich, verloren. Dem ist sich auch TSV-Coach Feit bewusst:

Die Vorbereitung war katastrophal und jeder muss sich fokussieren, um als Einheit in den nächsten Spielen zu bestehen. Wenn wir es schaffen als positiver Haufen aufzulaufen, werden wir Eisbachtal alles abverlangen. - Julian Feit (Trainer TSV Emmelshausen)

Hoffnung macht derweil die Rückkehr von Jonas Börsch. Die etatmäßige Nummer eins der Vorderhunsrücker verbrachte die bisherige Spielzeit in den USA und steht nun wieder auf der Torhüterposition zur Verfügung.