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Oberliga-Vorschau: 8. Spieltag

Der 8. Spieltag in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar Staffel Nord steht an. (Bildrechte am Ende des Textes)


Dieses Wochenede empfängt der FC Karbach das Spitzenteam aus Mainz. Es wird spannend sein zu sehen, ob sich Karbach gegen den Aufstiegskandidat bewähren kann. Der TuS Koblenz empfängt nach einem spielfreien Wochenende den SV Gonsenheim und am Sonntagnachmittag treffen die beiden Aufsteiger TuS Kirchberg und Ahrweiler BC aufeinander. Insgesamt ein spannendes Wochenende.

FC „Blau-Weiß“ Karbach – TSV Schott Mainz (Samstag, 17. September, 12 Uhr):

Der FC Karbach empfängt am Samstag ein absolutes Spitzenteam der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar Staffel Nord auf dem Quintinsberg. Zwar belegt der TSV Schott Mainz derzeit nur den zweiten Tabellenplatz, doch der Regionalliga-Absteiger ist wohl der Aufstiegskandidat Nummer eins. Auch FCK-Coach Maximilian Junk lobt den Gegner in höchsten Tönen:

Schott Mainz ist für mich in der Nordstaffel einer der Top-Favoriten und das haben sie in vielen Spielen schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt. – Maximilian Junk (Trainer FC „Blau-Weiß“ Karbach)

Nach sechs Spielen steht Mainz bei fünf Siegen und einer Niederlage. Die Pleite, die der TSV ausgerechnet im Mainzer Derby gegen den SV Gonsenheim hinnehmen musste, ist allerdings nicht der einzige Grund für den zweiten Tabellenplatz. Spitzenreiter TuS Koblenz hat schon eine Partie mehr absolviert und konnte dementsprechend auch einen Punkt mehr erzielen.

Die Stärken des TSV Schott Mainz liegen zweifelsohne in der Offensive. Ganze 23 Tore erzielte der Absteiger aus der Regionalliga bislang. Das ergibt einen Schnitt von knapp vier Toren pro Spiel. Diesen Offensivdrang gilt es auf Seiten des FC Karbach zu stoppen. Dabei hat FCK-Coach Junk vor allem eine Stärke beim Gegner festgemacht:

Insbesondere Portmann gilt es für uns aus dem Spiel zu nehmen der ein absoluter Schlüsselspieler beim Gegner ist. – Maximilian Junk (Trainer FC „Blau-Weiß“ Karbach)

Nach einem durchwachsenen Saisonstart konnte die Mannschaft von Maximilian Junk in den letzten beiden Spielen starke Leistungen abrufen und vier Punkte einfahren. Diese Auftritte geben Sicherheit und Selbstvertrauen. Selbstvertrauen, welches im Spiel gegen Schott Mainz von besonderer Bedeutung sein wird.

Wir haben gegen die TuS Koblenz zu Hause bewiesen, dass wir, wenn wir kollektiv gut verteidigen, auch einem guten Gegner das Leben schwer machen können. – Maximilian Junk (Trainer FC „Blau-Weiß“ Karbach)

Linus Peuter, Leon Wilki und Yannick Rinker werden Junk beim Heimspiel am Samstag nicht zur Verfügung stehen.

TuS Koblenz – SV Gonsenheim (Samstag, 17. September, 14 Uhr):

Bevor die TuS Koblenz in der nächsten Woche am spielfreien Wochenende etwas Zeit zum Verschnaufen hat, wird es an diesem Samstag nochmal richtig herausfordernd: Die Schängel empfangen um 14 Uhr im heimischen Stadion Oberwerth den SV Gonsenheim am 8. Spieltag in der Nordstaffel der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar.

Warum herausfordernd? Weil die Männer von Gonsenheim-Trainer Anouar Ddaou zwar ihr erstes Spiel gegen die Sportfreunde Eisbachtal verloren, aber seitdem ungeschlagen durch die Liga marschieren. Gegen den FV Engers konnte man auswärts am Wasserturm einen Punkt erzielen, im Derby gegen den TSV Schott Mainz sogar die drei Punkte behalten, auch gegen Kirchberg und Pfeddersheim setzte man sich durch. Mit elf Punkten aus sechs Spielen stehen die Mainzer damit derzeit auf Rang vier der Tabelle.

Die TuS, seit sieben Pflichtspielen ungeschlagen (sechs Siege, ein Unentschieden), kann natürlich äußerst selbstbewusst in die Partie gehen, sollte sich aber bewusst sein, dass das Heimspiel alles andere als ein Selbstläufer wird: Nicht weniger als eine Topleistung wird am Samstag nötig sein, um die drei Punkte in der Festung Oberwerth (drei Siege in drei Heimspielen) zu behalten.

TuS Kirchberg : Ahrweiler BC (Sonntag, September, 15:30 Uhr): 

Zum Duell der Aufsteiger kommt es am Sonntagnachmittag in Heimersheim.

Während der ABC immerhin schon sechs Punkte in seiner Premierensaison in der Oberliga ergattern konnte, steht der Mitaufsteiger aus Kirchberg erst bei einem Punkt und ziert das Tabellenende der Nordstaffel.

Andreas Dick, Spielertrainer der Ahrstädter sieht sein Team aber nicht als Favorit. „Wir sind beide Aufsteiger, aber wir wissen wo wir her kommen, kennen den TuS Kirchberg gut und haben im letzten Jahr dort 3:0 verloren.“ Das würde der ABC gerne ändern. „Wir möchten Wiedergutmachung aus dem letzten Jahr. Drei Punkte dort würden uns natürlich sehr gut tun.“