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Rheinlandliga-Vorschau: 6. Spieltag

Der 6. Spieltag in der Rheinlandliga steht an diesem Wochenende an. (Foto: Pixabay)


Am sechsten Spieltag der Rheinlandliga erwartet euch ein Derby in Andernach zwischen dem SG99 Andernach und SG Eintracht Mendig/Bell. Nach zwei verlorenen Spielen in der letzten Saison gegen Mendig wird es spannend sein, ob Andernach ihr Selbstvertrauen wiedergewinnen kann. Mayen spielt an diesem Spieltag in Tarforst und treffen damit auf einen früheren Lieblingsgegner.  Das Topspiel zwischen Bitburg und Koblenz findet am Samstag in Bitburg statt, wo der Tabellenführer Koblenz seine Position behaupten muss.

 
SG 99 Andernach : SG Eintracht Mendig/Bell (Freitag, 16. September, 20:00 Uhr, KRP Andernach):

 

Derbytime in Andernach. Die Bäckerjungen eröffnen gegen die Vulkanstädter den 6. Spieltag am heutigen Freitagabend.

Kim Kossmann, Coach der Andernacher freut sich auf die Partie. „Wir möchten eine Wiedergutmachung und möchten und wollen das Spiel gewinnen.“ Personell sieht es bei der SG gut aus. Lediglich auf Hakan Külahciouglu und Tim Hoffmann müssen die Andernacher verzichten. Nachdem zuletzt Punkte abgegeben wurden, wollen die Andernacher zurück in die Erfolgsspur.

Das möchte der heutige Gegner, die Mendiger Eintracht, verhindern. Zuletzt hatte man trotzt der 1:2 Niederlage gegen starke Bitburger eine tolle Leistung gezeigt die Mut machen sollte. Personell stößt Tim Montermann wieder zurück in den Kader. SGE Trainer Salvatore Nizza freut sich auf das Wiedersehen mit seinem Ex-Verein. „Es ist schön wieder alte Bekannte zu sehen, auch meinen Trainerkollegen Kim Kossmann.“

Nachdem die Mendiger in der letzten Saison beide Spiele gegen Andernach gewinnen konnten, gibt sich Nizza zurückhalten. „Es wird sicherlich schwieriger als im letzten Jahr. Andernach hat sich verstärkt, physisch gut und auch eine technisch gute Mannschaft.“ Nizza fordert genau diese Tugenden von seiner eigenen Mannschaft. Stark mit und gegen den Ball,  um die notwendigen Punkte zu sammeln um sich in der Tabelle zu verbessern. „Gerade Derbies will man gewinnen und deshalb fahren wir mit der Losung nach Andernach dort auf Sieg zu spielen. Dafür muss die Mannschaft alles geben und bereit sein.“

 

FSV Trier-Tarforst : TuS Mayen (Samstag, 17. September, 17:30 Uhr, Rasenplatz Tarforst):

 

Bis vor zwei Jahren war der FSV Trier-Tarforst so was wie der Lieblingsgegner des TuS Mayen. Egal ob in Trier oder Mayen, die Wahrscheinlichkeit eines Sieg für die Burgstädter war sehr hoch. Zuletzt jedoch ist das Pendel Richtung Trier geschlagen. Der FSV hat in den letzten Jahren den Kader sukzessive verstärkt und gehört auch in dieser Saison wieder zu den Aufstiegskandidaten. Die ersten Spieltage liefen allerdings nicht wie erhofft. Mit neun Punkten steht man nur an siebter Stelle, zu wenig für die Ambitionen des FSV.

Nur zwei Punkte weniger hat der TuS Mayen auf seinem Konto, könnte also im Falle eines Auswärtssieg mit Trier die Plätze tauschen.

Spielertrainer Tobias Uhrmacher kennt den Gegner genau. „Es erwartet uns eine spielerisch starke Mannschaft um Spieler wie Weber, Jost, Arnold und Rigoni. Wir benötigen eine gewisse Leidensfähigkeit im Spiel gegen den Ball. Im Spiel mit dem Ball haben wir uns bisher in allen Spielen zu aussichtsreiche Torchancen herausspielen können, in Tarforst wird es besonders auf die Effektivität ankommen.“

Das man sich das Glück auch erkämpfen kann zeigte der TuS im letzten Spiel, als man gegen Ellscheid in der Nachspielzeit gewinnen konnte.

Tim Schneider kehrt wieder in den Kader zurück.

TSV Emmelshausen – FC Hochwald Zerf (Samstag, 17. September, 17:30 Uhr):

Fünf Spiele, fünf Niederlagen. So lautet die gruselige Bilanz des TSV Emmelshausen zum Start der Rheinlandliga-Saison 2022/23. Und nun steht ausgerechnet ein Spiel gegen die formstärkste Mannschaft der Liga an. Immerhin wird die Begegnung vor heimischer Kulisse stattfinden. Die FC Hochwald Zerf will die Erfolgsserie von drei Siegen auf dem Kunstrasenplatz Emmelshausen ausbauen. 

Der TSV Emmelshausen ist das einzige Team in der Liga, das bisher ohne Punkt in der Tabelle dasteht. Insbesondere an vorderster Front liegt bei der Elf von Trainer Nikolai Foroutan das Problem. Erst zwei Treffer markierte der Tabellenletzte – kein Team der Rheinlandliga Herren ist schlechter.

Deutlich besser sieht die bisherige Bilanz bei den Gästen aus: Nach fünf gespielten Runden gehen bereits zwölf Punkte auf das Konto des FC Hochwald Zerf und bescheren der Mannschaft einen hervorragenden zweiten Platz, mit nur einem Punkt Rückstand auf Tabellenführer Cosmos Koblenz. Erfolgsgarant für das gute Abschneiden von Hochwald-Zerf ist die funktionierende Defensive, die erst drei Gegentreffer hinnehmen musste. Top-Wert in der Rheinlandliga. Aber auch in der Offensive läuft’s. Mit im Schnitt mehr als zwei Treffern pro Partie ist die Hintermannschaft von Emmelshausen ist gewarnt. 

Somit geht der FC Hochwald Zerf als klarer Favorit ins Spiel, doch die Hoffnung auf die ersten Punkte für den TSV Emmelshausen lebt.

 

FC Bitburg : Cosmos Koblenz (Samstag, 17. September, 18:00 Uhr, Stadion Bitburg):

 

Topspiel in Bitburg, wenn der Tabellenvierte Bitburg (12 Punkte) auf den Tabellenführer Cosmos Koblenz trifft (13 Punkte).

Unter der Woche haben die „Cosmonauten“ zum ersten Mal in dieser Saison Federn lassen müssen. Gegen die SG Altenkirchen reichte es nur zu einem 1:1 Unentschieden. Cosmos Trainer Zoran Levnaic: „Es war enttäuschend das wir das Spiel nicht gewonnen haben. Wir hatten so viele Chancen, aber der Ball wollte nicht rein gehen!“ Nun also erwartet die Koblenzer mit dem FC Bitburg eine bärenstarke Mannschaft die nur einen Punkt Rückstand hat. Levnaic zollt dem Gegner großen Respekt, weiß aber auch um die Stärke seiner eigenen Mannschaft. „Jetzt müssen wir uns auf ein sehr hartes Spiel vorbereiten. Bitburg ist ein superschnelles und organisiertes Team.“ Die Zuschauer im Bitburger Stadion dürfen sich auf ein echtes Spitzenspiel freuen.

 

FC Germania Metternich : SG Malberg (Sonntag, 18. September, 15:30, Stadion Metternich):

 

Nachdem der FC Metternich letzte Woche mit 1:5 bei der SG Schneifel unterging, sinnen die Koblenzer Vorstädter auf Wiedergutmachung vor den eigenen Fans.  „Wir stehen jetzt vor einer Schlüsselwoche. Wir spielen gegen drei schlagbare Mannschaften. Danach werden wir sehen wohin die Reise geht.“ Zuerst aber steht am Sonntag die Partie gegen die SG Malberg an. „Eine kampfstarke Mannschaft, die stets alles gibt.“ zollt Kühnreich den Westerwäldern Respekt. Es gilt also diese physisch starke Mannschaft zu knacken und auch in der Rückwärtsbewegung nicht so viele Fehler zu machen wie zuletzt in Schneifel. Personell sieht es nicht ganz so gut aus bei der Germania. „Mit Fabian Friehs, Pascal Romes, Jonas Link und dazu den Langzeitverletzten fehlen uns etliche Spieler.“ Nichtsdestotrotz wollen die Hausherren den Dreier anstreben. Grundtugenden wie Einsatz, Wille und Leidenschaft, dazu eine spielerische Überlegenheit müssen da sein, dann werden wir als Sieger vom Platz gehen.“

 

Weitere Spiele:

 

SG HWW Niederroßbach : FV Morbach

FSG Ehrang : VfB Wissen

SG Neitersen : SG Schneifel

SG Ellscheid : FSV Salmrohr