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Simone Busch fährt bei ihrem Debüt gleich aufs Podest

Simone Busch im AGS Formel Opel Lotus mit ihrem Vater Klaus Busch. (Foto: AC Mayen)


Colmar/Berg in Luxemburg ist für die Amateurrennfahrerin des AC Mayen ein erfolgreiches Pflaster. Die Teststrecke von Goodyear wird einige Male im Jahr zum Rennkurs umgebaut und bietet, mit ihren teils schwierigen Kurvenpassagen, eine Herausforderung für die Starter der GLPpro. Schon im Vorjahr konnte Busch hier gewinnen.

Der vom ehemaligen Formel 1 Team AGS umgebaute Formel Opel Lotus Bolide (180 PS, 450 KG, Paddleshift Schaltung) lief bei seinem ersten Einsatz problemlos.

Das Auto ist eine Rakete, war aber schwieriger zu fahren, als ich es mir vorgestellt habe! In den beiden Trainings musste ich erst verstehen lernen, dass ich meinen Fahrstil komplett umstellen musste. Im Wertungslauf dann ist der Knoten endlich geplatzt. Vom 5. (und eher enttäuschenden) Startplatz konnte ich dann bis auf Platz 3 vorfahren und habe bis zum letzten Meter mit Johannes Holl im Formel Renault um Platz 3 gefightet. Jetzt bin ich aber auch ziemlich platt! - Simone Busch (AC Mayen)

Als Bonus gab es dann noch – passend dazu – Platz drei in der GLP-Wertung mit der drittschnellsten Zeit des Feldes.

Da Luxemburg bereits der zweite Auftritt der GLPpro im Ausland in 2022 war, findet das Ergebnis keinen Eingang in die Punktejahreswertung und galt als Einladungsrennen. Simones nächster Einsatz findet Ende Juli im badischen Hockenheim statt.