aktuell4u-Storys

 

Django Reinhardt: Konzert auf der Burgfestspielbühne in Mayen

V.l.n.r.: Julia Velten (Stadtverwaltung Mayen), Django Reinhardt und Bernhard Mauel (Bürgermeister Mayen) auf der Burgfestspielbühne in Mayen. (Foto: Frohs)

Django Reinhardt wirbt für sein Benefizkonzert. (Video: Frohs)


Im Zuge der Hochwasser-Katastrophe im nördlichen Rheinland-Pfalz hat sich der Sänger und Musiker Django Reinhardt aus Koblenz dazu entschieden, den Betroffenen schnell zu helfen und das im Rahmen eines Benefizkonzertes am Mittwoch, 18. August, ab 20 Uhr auf der Burgfestspielbühne in Mayen. Der komplette Erlös der Veranstaltung, durch Kartenverkauf und Spenden soll den Opfern in Mayen und an der Ahr zu Gute kommen.

„Nachdem ich die Bilder von dem Hochwasser in Mayen und an der Ahr gesehen habe, war mir sofort klar, dass ich irgendetwas machen muss und helfen möchte“, erklärt Reinhardt die Intention hinter seinem Benefizkonzert. Ihm war zudem wichtig, dass dieses Konzert in unmittelbarer Nähe zum Katastrophengebiet stattfindet. Über aktuell4u wurde der Kontakt nach Mayen hergestellt. Django Reinhardt hofft auf ein ausverkauftes Konzert, das Programm ist ein Querschnitt seiner letzten CD „Zurück zum Swing“. Für die Flutopfer will er möglichst viele Spenden sammeln, wie Reinhardt selbst erklärt: „Alles was einkommt, soll an die Betroffenen der Hochwasser-Katastrophe laufen. Alle Musiker, die meisten nicht aus der Region, wollen für die gute Sache ohne Gage spielen.“

Auch Bernhard Mauel, Bürgermeister der Stadt Mayen, freut sich über den Auftritt Reinhardts in Mayen. „Django Reinhardt ist in Mayen herzlich willkommen. Wir freuen uns zudem diese Kulisse auch für die Hilfsaktion "Mayener helfen Mayener" nutzen zu können.“ Die Organisation übernimmt die Stadt Mayen. Der Kartenvorverkauf läuft wie gewohnt über das Reisebüro Bell, Rosengasse 5, 56727 Mayen (Telefon: 02651 – 494942) oder unter tickets@touristikcenter-mayen.de. Insgesamt stehen 210 Karten, für einen Preis von 25€, zum Verkauf. Durch die Corona-Pandemie können die Zuschauerplätze nicht ausgelastet werden. Stattdessen wird das „Schachbrett-System“ angewendet. Dennoch fließt der gesamte Erlös durch die Eintrittskarten an die Opfer der Flutkatastrophe.