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Neues Infektionsschutzgesetz: Zustimmung bei Konrad und Bröhr

Carina Konrad (r.) und Dr. Marlon Bröhr (l.) begrüßen den Gesetzesentwurf der Bundesregierung. (Foto: Dr. Marlon Bröhr MdB/Coralie Brandt)


Gestern veröffentlichten Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbauch (SPD) und Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) einen Entwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes. Die Bundestagsabgeordneten aus dem Wahlkreis Mosel/Rhein-Hunsrück, Carina Konrad (FDP) und Dr. Marlon Bröhr (CDU), haben sich nun zu der geplanten Änderung geäußert.

Wenig überraschend hat Carina Konrad den Gesetzesentwurf von Gesundheitsminister Lauterbach und ihrem Parteikollegen und Justizminister Buschmann sehr positiv aufgenommen. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP im Bundestag betont  vor allem die zwingend notwendige "Rückkehr zur Normalität" und legt den Fokus auf die Kinder und die vulnerablen Personengruppen:

Dieses Ergebnis bedeutet die lang ersehnte Rückkehr zur Normalität. Es ist der Situation angemessen, denn die Intensivstationen sind zum Glück seit Längerem nicht mehr überlastet. Der Wegfall der 2G- und 3G-Regelungen ist für Gastronomen und andere Unternehmer eine riesige Erleichterung. Auch Kunden werden sich freuen, wenn die lästigen Kontrollen beim Einlass endlich der Vergangenheit angehören. Unsere Kinder können endlich wieder ohne Masken lernen. Die jüngsten Jahrgänge kennen überhaupt keinen Schulalltag ohne Masken und Hygienemaßnahmen. In Krankenhäusern und Pflegeheimen werden Masken und Tests jedoch beibehalten: Die FDP hat sich von Anfang an dafür eingesetzt, den Schutz dieser besonders vulnerablen Personengruppen verstärkt in den Blick zu nehmen. - Carina Konrad (FDP)

Der Gesetzesentwurf muss noch vom Bundestag verabschiedet werden. Daher ist auch die Meinung der Opposition zu diesem Thema sehr interessant. Dr. Marlon Bröhr ist als Mitglied der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Teil der größten Oppositionspartei. Auch der ehemlaige Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises findet lobende Worte zum Vorschlag der beiden Bundesminister:

Seit vielen Monaten bin ich der Meinung und äußere mich auch dementsprechend öffentlich, dass wir lernen müssen, mit dem Virus zu leben. Deshalb begrüße ich grundsätzlich Bemühungen, die den Weg in die Normalität begünstigen. - Dr. Marlon Bröhr (CDU)