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RHK: Kreistag beschließt Stipendienförderprogramm für Medizinstudierende

Der Medizinnachwuchs im Rhein-Hunsrück-Kreis soll gefördert werden. (Foto: Pixabay)


Die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum ist ein primäres Anliegen des Rhein-Hunsrück-Kreises. Um einem drohenden Landärztemangel entgegen zu wirken und Medizinnachwuchs in die Region zu holen, wird der Landkreis ab dem laufenden Wintersemester 2022/2023 pro Jahr bis zu fünf Stipendien für Medizinstudierende vergeben.

Das entsprechend ausgearbeitete Förderprogramm gilt zunächst für einen Pilotzeitraum von fünf Jahren.

Der einstimmige Beschluss des Kreistages zu diesem neuen Weg zeigt uns, dass der Landkreis ein sehr hohes Interesse an der Sicherstellung der medizinischen Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger hat. Ich hoffe, dass uns mit diesem Stipendienprogramm ein wichtiger Beitrag dazu gelingt. - Volker Boch (Landrat Rhein-Hunsrück-Kreis)

Das monatliche Stipendium ist gestaffelt. Je nach dem Weiterbildungsfortschritt werden 1.000 € bis 1.200 € gezahlt. Die Gesamtzeit der Förderung beträgt maximal 72 Monate.

Um ein Stipendium kann sich jede Person bewerben, die an einer deutschen Universität für ein Studium der Fachrichtung Humanmedizin eingeschrieben ist oder an einer anderen Universität, deren Abschluss die Approbation als Arzt in Deutschland zulässt, und die uneingeschränkt in Deutschland leben und als Arzt arbeiten dürfte.

Mit der Annahme des Stipendiums verpflichten sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten nach der erfolgreichen Weiterbildung für längere Zeit im Rhein-Hunsrück-Kreis zu praktizieren.

Mehr Informationen stehen auf der Internetseite des Landkreises bereit: www.kreis-sim.de/Stipendium