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Sparkassen-Riesling 2022 kommt aus Hatzenport

KSK-Chef Karl-Josef Esch (li.) und Landrat Alexander Saftig freuen sich über den „Sparkassen-Riesling“, der 2022 sein 10. Jubiläum feiert. (Foto: Ralph Künzel/KSK Mayen)


Der Wettbewerb der Kreissparkasse (KSK) Mayen zum „Sparkassen-Riesling des Jahres“ feiert dieses Jahr sein 10-jähriges Bestehen. Auch im Jubiläumsjahr wurde das Motto „Herzblut für die Terrassenmosel“ wieder von allen Beteiligten mit viel Enthusiasmus zum Ausdruck gebracht. Teilnehmen konnten alle Rieslingweine des Jahrgangs 2021 der Weinbergslagen in Gondorf, Hatzenport, Kattenes, Lehmen und Löf.

Aus den besten drei Rieslingen konnte dann in der finalen Runde der „2021 Hatzenporter Burg Bischofstein Riesling Spätlese süß“ vom Weinbau Dr. Stephan Engelbert in Ibbenbüren zum Sieger gekürt werden. Dieser Wein wurde ausgebaut vom kürzlich verstorbenen Winzer Paul Schunk aus Bruttig-Fankel . Die Auszeichnung gilt somit posthum auch ihm. Feierlich gekürt wird der Jubiläums-Sparkassen-Riesling 2022 bei der Siegerehrung im November in der Burg Eltz.

Den 2. Platz belegte der „2021 Katteneser Steinchen Riesling Kabinett feinherb“ vom Winzerhof Künster aus Niederfell. Auf den 3. Platz schaffte es der „2021 Hatzenporter Kirchberg Riesling Qualitätswein trocken“ aus der Steillage vom Winzerhof Gietzen aus Hatzenport.

Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der KSK Mayen, begrüßte die Jury zur Weinprobe 2022 in der Sonnenringhalle in Löf: „Die Terrassenmosel liegt uns am Herzen. Die Qualität der Weine zeigt eindrücklich, dass es hier auf Klasse statt Masse ankommt. Mit dem Wettbewerb „Sparkassen-Riesling des Jahres“ haben wir vor zehn Jahren eine Plattform für die Winzer und ihre Weine geschaffen, um die herausragende Arbeit zu würdigen und zu unterstützen. Die vergangenen Jahre waren für die Gastronomie und damit auch für den Weinbau aus vielen Gründen nicht einfach. Umso wichtiger ist es, dass die Menschen hier auch wieder auf Regionalität setzen, was wir ausdrücklich unterstützen möchten. Insgesamt wurden 29 Weine von 15 Weingütern verkostet.“

Landrat Alexander Saftig, Vorsitzender des Verwaltungsrates der KSK Mayen, dankte der Kreissparkasse Mayen für ihr Engagement und betonte neben dem Einsatz für die Region und das Kulturgut Wein auch die besondere Kundennähe und Hilfsbereitschaft, die auch in schwierigen Zeiten gelebt wird.

In der ersten Proberunde bewerteten Offizialprüfer und Weinspezialisten aus der Gastronomie alle Weine in Form einer Qualitätsweinprüfung nach Punktzahlen. Die zwölf bestbewerteten Weine kamen dann in die zweite Proberunde mit 16 weiteren Jurymitgliedern.