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Köhl stürmt wieder für Rot-Weiss

Der Sportliche Leiter von Rot-Weiss Koblenz Christian Noll, Marius Köhl und dessen Berater Michael Serr (von links) bei der Vertragsunterschrift.


In der Saison 2020/21 war Marius Köhl bereits Teil der Mannschaft von Rot-Weiss Koblenz, die die bislang stärkste Regionalliga-Saison der Vereinsgeschichte spielte. Damals nach der Winterpause für die zweite Saisonhälfte vom 1. FC Saarbrücken aufs Oberwerth ausgeliehen, zeigte der Offensivmann immer wieder seine Fähigkeiten. Nach einjähriger Abstinenz kehrt Köhl nun ans Deutsche Eck zurück. Diesmal ohne Ausleihe, sondern als komplettes „RWK-Eigentum".

Ich wollte endlich mehr Spielzeit haben, und die konnte ich in Saarbrücken nicht bekommen, woraufhin ich mich nach einem neuen Verein umgeschaut habe. Von den Vereinen, die ich zur Auswahl hatte, bin ich der Meinung, dass Koblenz derjenige ist, bei dem ich am meistens Spielzeit bekommen könnte. - Marius Köhl (Neuzugang FC Rot-Weiss Koblenz)

In einer Drittliga-Saison beim 1. FC Saarbrücken ist Köhl sowohl als Mensch als auch Spieler gereift. „Vor einem Jahr war ich noch etwas ruhiger. Ich bin offener für Neues geworden", beschreibt er. Enden soll die Runde 2022/23 nach Köhls Geschmack genauso wie sein erstes Koblenz-Intermezzo: mit dem Klassenverbleib. „Und persönlich will ich so viel wie spielen möglich - das heißt Stammspieler werden", ergänzt er. Christian Noll, der Sportliche Leiter von RWK, freut sich auf über Vertragunterschrift des Angreifers:

Marius soll bei uns die Möglichkeit bekommen, Einsatzzeiten und Spielpraxis zu sammeln, die ein junger Spieler benötigt. Was er kann, hat Marius schon vor gut einem Jahr in unserem Trikot bewiesen. - Christian Noll (Sportlicher Leiter FC Rot-Weiss Koblenz)