Endlich wieder jubeln im eigenen Stadion: Julius Schell und seine Rot-Weißen haben am Samstag die Chance zuhause gegen den TSV Schott Mainz.

Schott Mainz fordert Rot-Weiß Koblenz auf dem Oberwerth heraus

Es war die letzte krachende Niederlage für TuS Rot-Weiß Koblenz in der laufenden Saison: mit 2:4 unterlag Rot-Weiß zwei Tage vor Heiligabend dem TSV Schott Mainz in der Landeshauptstadt. Eine Niederlage, die Rot-Weiß Trainer Heiner Backhaus auch zweieinhalb Monate später noch wurmt. Am Samstag gibt es die Chance zur Revanche. 

"Die Hinspielniederlage hat mich wirklich gewurmt", sagt Backhaus am Abend vor dem wichtigen Spiel gegen den TSV. "Es kann einfach nicht sein, dass in der Regionalliga auf Kunstrasen gespielt wird, während wir die komplette Zeit auf Rasen trainieren und auch spielen." Eine Ausrede für die Hinspielniederlage sollte das nicht sein, man hört dem Koblenzer Trainer aber auch einige Zeit später noch die Emotionen an, die ihn bewegen. "Es kam an dem Tag auch fehlendes Spielglück hinzu", so Backhaus. 

Drei Tage nach dem Punktgewinn beim SSV 1846 Ulm und einer "kräftezehrenden Woche" (Backhaus), weiß aber auch der Rot-Weiß-Coach, dass nichts älter ist als der Erfolg der Vergangenheit. Mit Blick auf die Niederlage gilt das für den TSV Schott Mainz, mit Blick auf die Tabelle insbesondere auch für TuS Rot-Weiß Koblenz. Unter Einbezug der Nachholspiele steht Rot-Weiß mittlerweile seit dem 16.Spieltag in der Fieberkurve auf einem Nicht-Abstiegsplatz. Für den Koblenzer Trainer ist das aber kein Grund eine Favoritenrolle gegen den Tabellenvorletzten Mainz in das Spiel hinein zu interpretieren: "Ob man als Mannschaft über oder unter dem Strich liegt, kann im Notfall in beide Richtungen lähmen. Wir planen von Training zu Training und Spiel zu Spiel."

Der Erfolg der vergangenen Wochen gibt ihm dabei Recht. In den vergangenen sechs Spielen gab es nur eine Niederlage für die Koblenzer (1:2 gegen den VfB Stuttgart II). Das weiß auch der Trainer: "Wenn wir unsere Leistung bringen, haben wir immer richtig gut performed. Wir sind immer in der Lage zu punkten. Wir spielen zuhause, also wollen wir gewinnen", so Backhaus. 

Mit einem Sieg können die Koblenzer sich etwas Luft verschaffen. Die Abstiegskandidaten TSG Hoffenheim II und FK Pirmasens stehen sich im direkten Duell gegenüber und der SC Sonnenhof Großaspach muss zum Spitzenteam TSV Steinbach Haiger. 

Beim TSV Schott Mainz stehen übrigens einige bekannte Gesichter in den Reihen. Stürmer Jannek Ripplinger stürmte bereits für die SG 2000 Mülheim-Kärlich, Yannick Rinker spielte sowohl für TuS Koblenz als auch den FC Karbach und Leon Kern kommt aus der Jugend des FC Metternich und der TuS Koblenz. 

Anstoss im Stadion Oberwerth ist um 14:00 Uhr. 

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