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aktuell4u klärt auf: Gefahren in fließenden Gewässern

Beim Baden in fließenden Gewässern, wie Flüssen oder Bächen, ist besondere Vorsicht geboten. (Foto: Harald Schottner/pixelio.de)


Die Schwimmfähigkeit der Deutschen hat in den vergangenen Jahren deutlich nachgelassen. Dennoch zieht es viele in der heißen Jahreszeit zur Erfrischung ins kühle Nass. In der aktuell4u-Region laden vor allem die beiden Flüsse Rhein und Mosel zum Baden ein. Doch im fließenden Gewässer können schnell große Gefahren entstehen. Auch für erfahrene Schwimmer.

An Flussmündungen, Uferausbuchtungen, Buhnenbereichen sowie hinter Hindernissen im Wasser bilden sich Wirbel, da unterschiedliche Strömungen zusammentreffen. Wird man von einem Wirbel erfasst, kann man der Sogwirkung kaum entkommen. Eine geringe Chance sich aus der extremen Gefahrensituation zu retten, besteht darin, sich mit der Strömung nach unten ziehen zu lassen und dort zur Seite wegzutauchen.

An Wehren und Wasserfällen strömt die obere Wasserschicht schneller als die untere, sodass Walzen entstehen. Gerät man trotz aller Vorsicht in eine solche Gefahrenzone, kann man versuchen in ruhiges Wasser zu gelangen durch kräftige Schwimmzüge oder indem man die vom Wehr wegführende Strömung am Boden des Gewässers nutzt. Den unterschiedlichen Strömungsverhältnissen an Buhnen kann man möglicherweise entkommen, indem man immer mit der Strömung bis zum nächsten Ufer schwimmt.

Bei den genannten Gefahrenzonen ist allergrößte Vorsicht geboten und ein Meiden dieser ist überlebenswichtig! Die aufgeführten Möglichkeiten aus der Gefahrenzone zu gelangen sind lediglich Anhaltspunkte und funktionieren, wenn überhaupt, höchstens bei sehr schwachen Strömungen.