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aktuell4u klärt auf: Gefahren in stehenden Gewässern

Der Laacher See ist vor allem im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel. Aber auch hier lauern Gefahren. (Foto: Pixabay)


Die Schwimmfähigkeit der Deutschen hat in den vergangenen Jahren deutlich nachgelassen. Dennoch zieht es viele in der heißen Jahreszeit zur Erfrischung ins kühle Nass. Eine willkommene Abwechslung zu Schwimmbädern bieten Badeseen oder private Schwimmteiche. Doch auch hier gibt es einige Gefahren.

Steil abfallende Ufer in Baggerseen oder Felsen, Baumstümpfe und Unrat unter der Wasseroberfläche stellen ein erhebliches Verletzungsrisiko dar. Gerät man in eine schlammige Zone, sollte man ruhig bleiben und versuchen sich mit möglichst kräftigen Armbewegungen aus dem Schlamm zu befreien. Hastige Beinbewegungen und panische Reaktionen können zu einem weiteren Absinken führen.

Des Weiteren befinden sich in stehenden Gewässern oft lange, bänderartige Wasserpflanzen, die meist bis knapp an die Wasseroberfläche wachsen. Streifen die Pflanzen den Körper oder schlingen sich gefährlich um Arme und Beine, gilt es Ruhe zu bewahren. Um aus dem gefährlichen Bereich zu gelangen, legt man sich flach auf Rücken und hält sich mit kleineren Armbewegungen über Wasser.

In kleineren Gewässern wie Badeseen besitzt das Wasser mehrere Schichten mit unterschiedlichen Temperaturen. Je tiefer man kommt, desto kälter wird es, was vor allem bei Kopfsprüngen und beim Tauchen spürbar wird. Die Temperaturunterschiede können zu einem gesundheitlichen Risiko werden.

Ein weiteres Risiko geht davon aus, dass das Wasser in Badeseen oder Schwimmteichen oft sehr trüb ist. Somit ist oft nicht zu erkennen, was sich unterhalb der Wasseroberfläche befindet. Wer sich in einem Gewässer nicht auskennt, sollte deshalb unbedingt mit Vorsicht das Wasser betreten.