Die Außengastronomie soll bald wieder eröffnen. (Foto: Gabi Schönemann/Pixelio)

Landesregierung ermöglicht Öffnung der Außengastronomie

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Rheinland-Pfalz begrüßt die Entscheidung der Landesregierung, dass ab Montag, 22.03.2021 die Außengastronomie in Rheinland-Pfalz wieder geöffnet werden darf! DEHOGA-Präsident Gereon Haumann sieht darin einen wichtigen Beitrag, das Infektionsgeschehen in Deutschland zu senken. Die Ministerpräsidentin habe Wort gehalten; dies sei für die gebeutelte Branche ein wichtiges Signal. Der DEHOGA erwarte dies nun auch für die Zusage der Ministerpräsidentin, Hotels und Restaurants an Ostern eine Öffnungsperspektive zu geben. Diese müsse am Montag realisiert werden.
Der DEHOGA Rheinland-Pfalz hatte bereits am Vormittag darauf hingewiesen, dass aus Sicht der Wissenschaft die Ansteckungsgefahr im Freien gegen Null tendiert. Außen kann allenfalls eine 1:1 Ansteckung durch „Tröpfchen-Infektion“ erfolgen. Prof. Kekule: „Im Freien hätte sich das Virus niemals zu einer Pandemie entwickeln können!“ Aus Sicht der Experten ist es virologisch sinnvoll, die Außengastronomie mit festen Sitzplätzen, Abstand und Hygiene sowie Kontakterfassung zu öffnen.
Präsident Haumann: „Nun können die Menschen endlich wieder in unseren Betrieben die rheinland-pfälzische Gastfreundschaft genießen. Und das ohne Ansteckungsgefahr; die Gäste waren und sind in den DEHOGA Betrieben sicher! Dies gilt im Biergarten, auf der Terrasse und auch in Restaurants und Hotels.“
Es gibt kein einziges signifikantes Infektionsgeschehen im rheinland-pfälzischen Gastgewerbe. Deshalb ist es dringend notwendig, die Menschen endlich wieder in die öffentlichen Wohnzimmer der Gastgeber-Betriebe zu lassen, anstatt sie noch länger einzusperren. Die letzten Monate haben doch gezeigt, dass dicht gedrängt am Küchentisch, in kaum gelüfteten Partyräumen und auf dem Ausziehsofa viel gefährlicher sind und die Infektionszahlen nach oben getrieben haben.
„Die Politik muss endlich die richtigen Entscheidungen treffen und sinnvolle Anreize setzen, um das Infektionsgeschehen zu senken.  Wir erleben jetzt seit Monaten, dass der Schuss nach hinten los geht, wenn man die Bevölkerung einsperrt und sich Menschen deshalb heimlich in privaten Räumen treffen!“, so DEHOGA Präsident Gereon Haumann.

(Pressemeldung des DEHOGA)

Der DEHOGA Rheinland-Pfalz fordert von Ministerpräsidentin Malu Dreyer, sich bei der nächsten Bund-Länder-Schalte am Montag dafür einzusetzen, Abstand zu nehmen, von einem allein auf Inzidenzen basierenden und damit monokausalen Pandemiemanagement.

Präsident Haumann: „Aufgrund der fortschreitenden Impfung der vulnerablen Gruppen ist es nun an der Zeit sich von der reflexartigen Reaktion der pauschalen Lockdowns zu verabschieden und differenzierte Beurteilungen anhand der Impfquote, der Belegungssituation in den Krankenhäusern, der Anzahl schwerer Krankheitsverläufe und der Todesfälle zu orientieren. Alle diese Kriterien lassen folgende Schritte zu:


1. die Hotels und Restaurants noch vor Ostern zu öffnen, um Familienbesuche geordnet und sicher ablaufen zu lassen, anstatt beengt am Küchentisch und auf dem Ausziehsofa,

2. die erfolgreich angewendeten Hygiene- und Schutzkonzepte des Landes aus 2020 weiterhin anzuwenden,

3. die Möglichkeiten der digitalen Kontakterfassung – wo immer möglich – zu nutzen und mit den Gesundheitsämtern weiter zu vernetzen wie mit der INTRADA App des DEHOGA Rheinland-Pfalz.“


Die Übernachtung in den rheinland-pfälzischen Hotels ist mit Abstand der sicherste Ort für den Familienbesuch an Ostern. Und ein Besuch in den Restaurants und Biergärten mit Abstand sicherer als das Picknick auf der Wiese oder dicht gedrängt am Küchentisch.

Und für die Osterurlauber gilt: Rheinland-Pfälzer sind mit Abstand die besten Gastgeber. Und das Moselufer ist sicherer als der Malle-Strand!

 

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