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Hochkarätiger Jugendfußball: 11. E-Jugend-Turnier in Löf

Beim letzten Mal durften sich die Junioren des 1. FC Kaiserslautern über den Turniersieg freuen. (Foto: Red.)


Es ist das elfte E-Jugend-Turnier des SV Hatzenport-Löf am 3. September auf dem Löfer Sportplatz und wie immer trägt es den Untertitel „Im Geiste Fritz Walters“. Der Ehrenspielführer der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft war 1983 bei der Sportplatzeinweihung in Löf zu Gast und auch noch einige Male danach, so wie auch sein Bruder Ottmar und Horst Eckel.

Zwei Jahre musste das Turnier wegen Corona pausieren, jetzt darf es wieder starten. Aufatmen macht sich im Verein breit, vor allem bei Klaus Boosfeld, der 2010 als Jugendleiter die Idee zu der Veranstaltung hatte. Er wollte ein Turnier der ganz Jungen, um so Werbung für den Jugendfußball zu machen. Dass dieses Treffen der Jugend möglich wurde, sei Klaus Boosfeld vor allem zu verdanken, sagt Vorsitzender Manfred Lietz.

Das so viele Mannschaften dem Ruf nach Löf folgten, vor allem die Bundesliga-Jugendmannschaften, das hat Klaus Boosfeld selbst überrascht. Es war dann wohl so, dass die, die beim ersten Mal dabei waren, Spass daran fanden, an die Mosel zu kommen, auf den Sportplatz oberhalb von Löf mit dem herrlichen Blick hinunter in das Moseltal. Und auch an der Organisation, der Herzlichkeit der Gastgeber, dürfte es gelegen haben, dass einige Vereine sogar von sich aus angefragt haben, wann das nächste Turnier stattfindet.

Das Turnier der Kleinen hat so Tradition erlangt und auch ein wenig Glamour. Schalke, Köln und Mönchengladbach, Mainz und Kaiserslautern, sie alle waren schon da und haben hier gewonnen. In diesem Jahr ist man, so Vereinsvorsitzender Manfred Lietz, ein wenig anders aufgestellt, aber das Turnier wird nicht weniger attraktiv sein. Wie immer ist der FCK dabei, der Vorjahressieger. Fortuna Düsseldorf kommt, Fortuna Köln, der 1.FC Saarbrücken, TuS Koblenz, Carl-Zeiss Jena, Eintracht Trier, die SG 2000 Mülheim-Kärlich und der TSV Schott Mainz. Und natürlich die D-Jugend des SV Hatzenport-Löf.

Die Realisierung der Veranstaltung ist möglich, weil viele aus dem Vorstand und dem Verein mit anpacken. Es geht wie immer nur mit ehrenamtlichem Engagement. Das Ganze zu stemmen verlange nach logistischen Fähigkeiten, sagt der Vorsitzende und man sei schon ein wenig stolz darauf, was in diesen Jahren erreicht wurde. Dank empfinde man vor allem auch gegenüber den vielen Sponsoren, ohne die das Fest nicht denkbar wäre.

Und auch die besonderen Gäste des Fußballs, die zu Gast waren und sind, können sich sehen lassen: Ottmar Walter und Horst Eckel, die Weltmeister von 1954, waren ebenso da wie ihr ungarischer Freund Jenö Buzanski, der Olympiasieger von 1952 in Helsinki und Zweite der Weltmeisterschaft 1954. Und auch Celia Sasic war zu Gast, die Europameistern und Fußballerin des Jahres. Und oft genug waren der langjährige Präsident des Fußballverbandes Rheinland, Walter Desch, Kreisvorsitzender Walter Merten und sein Nachfolger Dieter Sesterheim zu Besuch. Und natürlich auch Verbandsbürgermeister Bruno Seibeld und die Löfer Bürgermeister Rudi Zenz und Johannes Liesenfeld.

Spektakel, Werbung für den Jugendfußball, gerade jetzt nach der Pandemie, und vor allem eine Auszeichnung für den SV Hatzenport-Löf, dass er dieses Turnier realisieren kann, das alles gilt erst recht für das Turnier 2022. Es bleibt Herausforderung und Bühne für den Jugendfußball zugleich.