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Saisonrückblick Rheinlandliga: SG Mendig Bell

Die Saison der SG Mendig Bell ist beendet. (Foto: Seydel)


Auch die Mendiger Eintracht hatte aufgrund der Corona Pandemie in der Saison 2021/22 mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen.

Am Ende stand aber ein befriedigender 10. Tabellenplatz. In 32 Spielen siegte man vierzehn Mal bei drei Unentschieden und fünfzehn Niederlagen, das Torverhältnis 66:85. Mendig´s scheidender Spielertrainer Kodai Stalph schaut rückblickend auf die Saison und natürlich steht auch bei ihm das leidige Thema Corona im Mittelpunkt. Eine Vorbereitung im klassischen Stil fiel bei den Vulkanstädtern im letzten Sommer praktisch aus. Da der Verband den Pokalwettbewerb 2020/21 binnen kürzester Zeit durchzog und Mendig bis ins Halbfinale kam, war an eine „normale“ Vorbereitung nicht zu denken.

Stalph: „Es gab praktisch keine Vorbereitung. Erst die ewig lange Coronapause, danach der „alte“ Pokalwettbewerb mit Pflichstspielen. Irgendwann im Herbst hat man das gemerkt.  Dennoch konnten wir die Vorrunde auf einem 12. Platz mit acht Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone abschließen.“

Bemerkenswert die Resultate der Mendiger zu Hause/Auswärts gegen die Topmannschaften. In Ahrweiler verlor man 1:9, in Hochwald mit 1:8. Auf eigenem Platz schlug man den ABC 3:1, die SG Hochwald mit 3:2. Ganz schlimm erwischte es die Mendiger im Frühjahr. Aufgrund zahlreicher Verletzungen und Coronafällen mussten teilweise Spieler aus der 3. Mannschaft (Kreisliga D) aushelfen, um elf Spieler auf den Platz zu kriegen. Der Vorsprung auf die Abstiegszone schmolz. Gegen Ende bekamen die Mendiger die Kurve, starteten eine Siegesserie und landeten als bester Rheinlandligaverein aus dem Landkreis Mayen-Koblenz auf dem 10. Tabellenplatz.

Kodai Stalph blickt auf das eine oder andere Highlight zurück. „Da war natürlich vor großer Kulisse das Pokalspiel gegen TuS Koblenz, unser Last Minute Sieg beim 3:2 in Mayen aber auch unsere Heimsiege gegen die Topmannschaften Ahrweiler, Hochwald und Tarforst. Da konnte man sehen wie viel Potenzial in der Mannschaft steckt.“ Aber auch enttäuschendes gab es im letzten Jahr. Stalph: „Wir haben mit 85 Gegentreffern natürlich viel zu viele Gegentore bekommen. Teilweise wurden wir abgeschlachtet, das hat mir natürlich überhaupt nicht gefallen.“ Am Ende aber ist Stalph, der ab Juli die U19 der SG Andernach in der Regionalliga trainiert, zufrieden. „Wir haben trotz der schwierigen Saison und den unglaublich vielen Ausfällen satte 45 Punkte geholt. Das war dann schon gut.“