Mal sehen wo die Reise hingeht: Am Wochenende geht es TuS Rot-Weiß Koblenz auf die Ostalb nach Aalen.

Zu Gast beim VfR Aalen - TuS Rot-Weiß Koblenz muss auswärts ran

Wenn es bei Regionalligist TuS Rot-Weiß Koblenz mittlerweile soweit gekommen ist, dass der Trainer sogar nach einem Sieg leicht angefressen ist, dann kann man davon ausgehen, dass es sich um Luxusprobleme handelt. "Ich bin mit der Leistung überhaupt nicht einverstanden", sagte Heiner Backhaus nach dem 3:2-Sieg gegen den FC Astoria Walldorf unter der Woche. "Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten nicht am Limit gespielt [...]. Ich habe mehr Chancen gegen uns gezählt, als in den vergangen fünf Partien zusammen." 

Trotzdem standen die Rot-Weißen am Ende mit drei Punkten da und konnten ihren Vorsprung auf die Abstiegszone ausbauen. Am Sonntagnachmittag geht es auf die schwäbische Alb zum VfR Aalen, just dorthin, wo es Anfang des Jahres einen 0:1-Dämpfer gab. Mittlerweile hat TuS Rot-Weiß Koblenz aus den vergangenen zehn Spielen 18 Punkte ergattert und gehört zu den stabilsten Teams der Regionalliga Südwest. Wenn man mehr Punkte sammelt als verliert, ist der Trend definitiv dein Freund. 

Der VfR Aalen ist nach drei sieglosen Spielen hingegen mittlerweile hinter den Koblenzern auf dem 13.Tabellenplatz eingefahren und befindet sich auch noch im unmittelbarem Kampf gegen den Abstieg. In der Ostalb-Arena geht es für beide Teams also immer noch um alles, wohlwissend, dass jeder Punkt entscheidend sein kann. Das größte Problem der Aalener: Tore schießen. Mit nur 36 erzielten Treffern stehen sie in dieser Statistik auf dem drittletzten Platz, sechs Tore hinter den Koblenzern, die auch nicht unbedingt für unendliche Torraumszenen in der Liga bekannt sind. 

Bei den Rot-Weißen wird Torwart Baboucarr Gayé nicht mit an Bord sein, der Stammtorwart fehlt gelbgesperrt und wird durch Mario Seidel ersetzt. Mit von der Partie ist hingegen wieder Ahmet Sagat, der von Backhaus auch gleich mit einer Einsatzgarantie ausgestattet wurde. Wer dafür weichen muss, ist (uns) noch unklar. 

Wenn am Ende drei Punkte herausspringen, dürfte es Heiner Backhaus am Wochenende jedenfalls egal sein, ob der Sieg verdient ist oder nicht. Dann ist der Klassenerhalt zum Greifen nah. 

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