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Van Roje: Sägewerk im Westerwald setzt auf ressourcenschonenden Holzbau

Landrat Achim Hallerbach (3. von links) und Umweltministerin Katrin Eder (4. von links) zeigten sich bei der Besichtigung des Brettsperrholzwerks beeindruckt von dieser weltweit bislang einzigartigen Technik. (Foto: Kreisverwaltung Neuwied / Ulf Steffenfauseweh)


„Holz - der Schatz des Westerwaldes – ist ein wunderbarer, nachwachsender Baustoff.“ Das unterstrich Landrat Achim Hallerbach jüngst einmal mehr bei einem Besuch des Sägewerks „Van Roje“ in Oberhonnefeld. Und dabei war er sich mit Umweltministerin Katrin Eder einig, die das Familienunternehmen bei den erfolgreichen „Westerwälder Waldtagen“ im vergangenen Jahr erstmals kennengelernt hatte und nun wie versprochen zurückgekehrt war.

Beim Besuch zeigten die Geschäftsführer Oliver Mühmel und Gerhard Hauschulte den Gästen ihr imposantes Sägewerk und vor allem das 2021 gebaute, bislang weltweit einzigartige Brettsperrholzwerk. In diesem ist das komplette Produktionsverfahren so optimiert, dass weniger Reste anfallen und somit rund zehn Prozent weniger Holz benötigt werden. Bislang als Ausschuss anfallendes Schnittholz, etwa bei Tür- und Fensteröffnungen in den Bauelementen, kann weiterverwendet werden. Damit werden gleichsam Material wie Kohlendioxid-Ausstoß eingespart.

„Van Roje ist ein innovatives Unternehmen mit Weitsicht. Wir sind froh und stolz, es im Kreis Neuwied zu haben“, betonte Landrat in der abschließenden Diskussionsrunde, in der es darum ging, wie der Holzbau weiter gefördert werden kann. „Ich hoffe, das Land hilft mit, Hürden abzubauen. Die Van-Roje-Anlage hat deutlich gezeigt, dass sich die Chance bietet, dass wir mit einem ressourcenschonenden Herstellungsverfahren einen nachhaltigen und umweltfreundlichen Baustoff für einen wachsenden Zukunftsmarkt produzieren“, machte Hallerbach abschließend deutlich.