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Wasserstoffstrategie: Volker Boch im Dialog mit den Freien Wählern

Von links nach rechts: Stephan Wefelscheid, Volker Boch und Joachim Streit nach dem Treffen in Mainz. (Foto: Freie Wähler RLP)


Der unabhängige Landratskandidat für den Rhein-Hunsrück-Kreis, Volker Boch, tauscht sich mit der Spitze der Landespartei in Mainz zu Überlegungen für den Flughafen Hahn aus. Teil des Gesprächs war ein Vorstoß für ein Technologiezentrum im Rhein-Hunsrück-Kreis.

Die Energie der Zukunft stand in einem gemeinsamen Gespräch des unabhängigen Landratskandidaten Volker Boch mit Stephan Wefelscheid, Landesvorsitzender der Freien Wähler Rheinland-Pfalz, und Joachim Streit, Fraktionschef der Freien Wähler im rheinland-pfälzischen Landtag, in Mainz im Vordergrund. Bei diesem Austausch ging es insbesondere um die Frage, wie sich im Rhein-Hunsrück-Kreis ein Technologiezentrum zur Energiespeicherung etablieren lässt.

"Die Freien Wähler haben auf Landesebene den Flughafen Hahn als Standort für eine Wasserstoffstrategie des Landes ins Spiel gebracht. Diesen Gedanken finde ich sehr interessant. Denn ich sehe im Rhein-Hunsrück-Kreis großes Potenzial für solche Ansätze." - Volker Boch (unabhängiger Landratskandidat)

Konkret schlagen die Freien Wähler vor, dass grünes Kerosin als Energieträger für Flugzeuge genutzt werden kann. Der Flughafen Hahn bietet aus ihrer Sicht sowohl den Raum als auch die Verknüpfungsmöglichkeit zwischen den Themen Energie und Luftfahrt.

"Aus meiner Sicht ist der Rhein-Hunsrück-Kreis die Region in Rheinland-Pfalz, die für die Ansiedlung eines Pilotprojekts für Speichertechnologie absolut prädestiniert ist. Bilanziell wird hier dreimal so viel Strom erzeugt, wie in der Region verbraucht wird. Entsprechend wichtig ist es, dass die Energie auch vor Ort gespeichert wird. Dafür brauchen wir Technologien." - Volker Boch (unabhängiger Landratskandidat)

Volker Boch begrüßt es sehr, dass sich die Freien Wähler auf Landesebene den drängenden Energiefragen mit einem neuen und konkreten Vorschlag angenommen haben.

"Ich denke, dass es an der Zeit ist, neue Denkansätze zu diskutieren. Auf Landesebene haben die Freien Wähler mit dem Einzug in den Landtag im vergangenen Jahr Geschichte geschrieben. Ich finde, dass frisches Denken einer Politik der Gestaltung nur gut tun kann. Dafür möchte ich mich auch im Rhein-Hunsrück-Kreis einsetzen." - Volker Boch (unabhängiger Landratskandidat)

Im Vorfeld der Landratswahl hatte Volker Boch bei den Freien Wählern im Rhein-Hunsrück-Kreis für Unterstützung geworben. Die Partei positionierte sich allerdings neutral. Das Gespräch zwischen Boch, Wefelscheid und Streit zeigt jedoch, dass durchaus gemeinsame Ziele zu erkennen sind und eine Zusammenarbeit nicht unvorstellbar wäre.