Diese zwei Akteure prägten das Spiel auf dem Koblenzer Oberwerth: Linz' Schlussmann Jan Lück parierte, was zu halten war (und vielleicht noch den einen oder anderen Ball mehr), und Rot-Weiß-Angreifer Valdrin Mustafa, der hier einen seiner drei Treffer zielt.

TuS Rot-Weiß Koblenz steht in der ersten Runde des DFB-Pokal

Die Favoritenrolle vor dem Entscheidungsspiel um den Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals im Stadion Oberwerth zwischen dem Regionalligisten Rot Weiß Koblenz und dem Bezirksligisten VfB Linz war vor dem Anpfiff eigentlich klar verteilt. Doch nach drei Minuten die kalte Dusche für Rot-Weiß: Nach einem Einwurf für den VfB Linz jagte Mittelfeldspieler Fatos Prenku, Bruder des Linzer Trainers Behar Prenku, den Ball sehenswert aus 25 Metern rechts oben in den Winkel. Die 50 vom Hygienekonzept zugelassenen Fans des VFB Linz, durften von einer Sensation träumen.  

Anschließend entwickelte sich jedoch vor den insgesamt 100 Zuschauern und strahlendem Sonnenschein, das erwartete Spiel: Koblenz startet in Form von Christopher Spang und Nino Miotke einen Angriff nach dem Anderen, scheiterte jedoch meist an Torwart Jan Lück. Es dauerte eine halbe Stunde. bis Valdrin Mustafa zum verdienten Ausgleich traf. In der 36. Minute ging die Mannschaft von Trainer Heiner Backhaus nach einem Freistoß von Quentin Fouley von der linken Seite per Kopf durch Ahmet Sagat mit 2:1 in Führung. So ging es auch in die Kabinen. Der VfB Linz konnte trotz des Rückstandes zufrieden mit der Leistung sein, gerade Gäste-Torhüter Jan Lück, bewahrte seine Mannschaft ein ums andere Mal vor einem größeren Rückstand.                

In der zweiten Halbzeit war noch keine Minute gespielt, als Lück jedoch das erste Mal wieder hinter sich greifen musste. Valdrin Mustrafa erzielte nach Hereingabe von Moritz Göttel von der rechten Seite das 3:1. Allmählich merkte man den Gästen an, dass es das erste Pflichtspiel nach über einem halben Jahr Corona-Pause war. In der 53. Spielminute erhöhte Christopher Spang auf 4:1 und drei Minuten später erzielte Valdrin Mustafa mit seinem dritten Tor des Tages, das 5:1. In der 67. Minute erzielte Ahmet Sagat schließlich das 6:1 und damit auch das Endergebnis. Die Linzer Mannschaft durfte sich auch in den letzten 20 Minuten wiederrum bei ihrem starken Schlussmann Lück bedanken, der ein durchaus mögliches, zweistelliges Ergebnis verhinderte.                                                                                             

Durch den Sieg qualifiziert sich Rot-Weiß Koblenz das zweite Mal in der Vereinsgeschichte für die erste Runde des DFB-Pokals Anfang August. Nach dem Spiel hatte der Koblenzer Trainer auch noch einen Wunschgegner für die Auslosung: „Wenn Sie 20 Leute fragen, wollen 15 den FC Bayern und 5 Dortmund. Ich würde mich über Schalke freuen. Da hätte man auch sportlich eine Chance“, ergänzte Heiner Backhaus mit einem Augenzwinkern. Nach dem Spiel verkündete Walter Desch, der Präsident des Fußballverbandes Rheinland, dass er hofft den unterbrochenen Rheinlandpokal Ende Juni sportlich beenden zu können. Für Rot-Weiß Koblenz stehen jetzt noch drei Spiele in der Regionalliga Südwest an, weiter geht es bereits am Dienstagabend um 19 Uhr in Balingen.

Koblenz: Gayé - Ekallé, Weidenbach (61. Ceylan), Miotke, Stojanovic (69. Koljic) - Sabani, Spang (75. Beckenbauer), Fouley - Göttel, Sagat, Mustafa (65. Müller).
Linz: Lück - Moritz Rott, Dillmann, Böcking, Jelinic - Manuel Rott (82. Joch), Tolaj (67. Schlebach, Prenku (81. Klein), Krupp - Simons, Fiebiger (76. Lemke).
Schiedsrichter: Marco Christmann (Moorshausen).
Zuschauer: 100.
Tore: 0:1 Fatos Prenku (3.), 1:1 Valdrin Mustafa (30.), 2:1 Ahmet Sagat (36.), 3:1 Valdrin Mustafa (46.), 4:1 Christopher Spang (53.), 5:1 Valdrin Mustafa (56.), 6:1 Ahmet Sagat (67.).

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