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Kinder pflanzten 50 Bäume in Kell

Beim Ferienprogramm der Stadt Andernach dreht sich sehr viel um Umwelt und Natur. Und so pflanzten teilnehmende Kinder 50 Bäume im Wald bei Kell. Foto: Stadt Andernach/Maurer


Beim Winterferienprogramm der Stadt stand Pflanzaktion im Wald an

In Kell pflanzten die am städtischen Winterferienprogramm teilnehmenden Kinder in Kooperation mit Landesforsten Rheinland-Pfalz sowie dem Forstrevier Laacher See fünfzig Bäume und schützten diese gegen Wildverbiss. Voller Eifer legten die Grundschulkinder los, nachdem sie von Fortwirtschaftsmeister Thomas Marzi, Revierleiter Felix Janz sowie dem Auszubildenden Fabian Krämer die nötige Anleitung erhielten. Nachdem sie zunächst bei strahlendem Sonnenschein eine große Mulde in den festen Waldboden gegraben hatten, wurden vorsichtig die jungen Taubeneichen gesetzt und schließlich mit einer Art Plastikgitter geschützt.

Viele der Teilnehmer markierten anschließend ihre Eiche mit einem auffälligen Stein oder ähnlichen Naturmaterialien am Boden, in der Hoffnung, den Baum zu einem späteren Zeitpunkt wiederzufinden um das Wachstum zu begutachten.

Dabei schauten bestaunten sie die großen Eichen, welche die Fläche einrahmen und nach Schätzung der Fachleute 150 Jahre alt sind.

Seit vergangenem Jahr besteht die Kooperation des Andernacher Jugendzentrum mit dem Forstamt Koblenz, das von Dietmar Ebi, Waldpädagoge und Förster, vertreten wird. Gemeinsam hatte man bereits im vergangenen Jahr eine Ferienzeit in Kell organisiert, welche auch in den kommenden Ferienzeiten zum Tragen kommen wird. Mit Aktionen wie diesen möchten Ebi und die städtischen Kinder- und Jugendarbeiter umfangreiche Kenntnisse zu Natur und Umwelt vermitteln. Ferner passen derartige Angebote zu dem diesjährigen Oberthema des Jugendzentrums „Expedition in meine Welt“ zu dem auch die Förderung von Resilienz bei Kindern gehört und in dem der Wald als Quelle der Erholung und zur Kraftschöpfung dient.