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Zum Paukenschlag in Andernach: Die Gründe für die Amtsniederlegung von Achim Hütten

Achim Hütten legt am 1. April 2023 sein Amt als Oberbürgermeister von Andernach nieder. (Foto: Red.)


Seit 28 Jahren zieht Achim Hütten als Oberbürgermeister die Fäden in Andernach. Doch bald endet auf Wunsch des 65-jährigen eine der längsten Amtszeiten in Rheinland-Pfalz. Grund dafür sei, gegen alle Gerüchte, keine Krankheit, sondern der Wunsch nach mehr Zeit mit der Familie. Diese Entscheidung sei über die letzten Monate gereift, trotzdem sei es ein „frischer Impuls der vergangenen Wochen" gewesen, welcher diese Entscheidung hervorgebracht hat.

Zudem sieht Hütten damit die Möglichkeit, dass „andere die Chance bekommen, die Stadt Andernach zu gestalten.. wie im Thema Digitalisierung."

Über sein eigenes Bestreben, welches ihn in den letzten 28 Jahren angetrieben hat, sagt Hütten: „Es war immer mein Wunsch, an jedem Tag, das Leben der Menschen in Andernach, ein kleines bisschen besser zu machen."

Für die Zukunft seien die Weichen gestellt, er hinterlasse „eine geordnete Stadtverwaltung." Ziel müsse es auch weiterhin sein, das Leben für junge Menschen mit Arbeitsplätzen, einer guten Infrastruktur und einem guten Zusammensein attraktiv zu machen. Zudem verwies er darauf, das die Menschen sich mit allen Entscheidungen identifizieren müssen. Genau wie beim Projekt "Essbare Stadt", wo man „erst belacht, später international dafür bekannt" gewesen sei.

Ob Hütten sich 2024 innerhalb der SPD nochmal aufstellt, steht nicht fest. Als Listenführer konnte er bereits jetzt ausschließen. In die Nachfolge für den neuen Oberbürgermeister der Stadt Andernach wird er sich nicht involvieren lassen, sondern nur als neutraler Wahlleiter fungieren. Somit bleiben nun noch einige Monate, bis Achim Hütten am 1. April 2023 sein Amt endgültig niederlegt und ein neuer Oberbürgermeister übernimmt.