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Gesundheitsminister Clemens Hoch: Bund will Diskriminierung bei Blutspende abschaffen

Die diskriminierenden Blutspendegesetze sollen abgeschafft werden. (Bild: Pixabay)


Gesundheitsminister Clemens Hoch begrüßt den Änderungsantrag des Bundesgesundheitsministeriums zum Transfusionsgesetz. So wird homosexuellen Männern zukünftig der Zugang zur Blutspende erleichtert. Bislang dürfen diese bei gleichgeschlechtlichem Verkehr nur Blut spenden, wenn sie in den vergangenen vier Monaten keinen Sexualverkehr mit einem neuen oder mehr als einem Sexualpartner hatten.

Ich fordere bereits seit Langem, dass diese Diskriminierung abgeschafft wird. Gut, dass der Bund jetzt handelt. Die bisherige Regelung der Bundesärztekammer ist diskriminierend und die beschlossene Änderung längst überfällig. Blutspenden rettet Leben. Umso wichtiger ist es, dass die Blutspende-Richtlinie niemanden aufgrund seiner sexuellen Orientierung ausgrenzt.

-Clemens Hoch, Gesundheitsminister von Rheinland-Pfalz

Die Gesetzesänderung soll ab dem 1. April 2023 in Kraft treten und verpflichtet die Bundesärztekammer dazu, die Blutspende-Richtlinien in den nächsten vier Monaten anzupassen.

Darüber hinaus wirbt der Gesundheitsminister weiterhin zur Teilnahme an Blutspendeaktionen, die im ganzen Land angeboten werden. Insgesamt habe die Bereitschaft, Blut zu spenden, wegen Corona abgenommen.

Wir kommen diesen Winter ohne einschneidende Maßnahmen aus. Für Spenderinnen und Spender fallen somit die Zutrittsbeschränkung hinsichtlich ihres Impf- oder Genesenenstatus weg. Ich appelliere an alle: Gehen Sie Blut spenden, helfen Sie dadurch im Ernstfall anderen.

-Clemens Hoch, Gesundheitsminister von Rheinland-Pfalz

Blutspendemöglichkeiten im Land finden Sie unter https://www.blutspendedienst-<wbr />west.de/