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Sophia Junk bringt viele Erfahrungen von der WM mit

Sophia Junk glänzt trotz Corona-Infektion bei der WM in Eugene. (Bild: LG Rhein-Wied)


Es war ein großes WM-Abenteuer für Sophia Junk in Eugene. Die nachnominierte Sprinterin der LG Rhein-Wied hat in der Nacht auf Dienstag am 200-Meter-Vorlauf teilgenommen, den sie in 23,27 Sekunden auf Platz 28 im 44 Teilnehmer starken Feld abschloss.

Um ins Halbfinale einzuziehen, wären über die Zeitregel 22,99 Sekunden notwendig gewesen oder der dritte Platz im Vorlauf. Zu diesem fehlten Junk zwei Ränge. „Ein Saison-Einstieg bei einer WM ist etwas Besonderes. Ich bin dankbar, dass ich diese fantastische Erfahrung machen durfte. Ich habe hier einiges dazulernen können und ich glaube, es war eine wertvolle Erfahrung für Körper und Kopf", sagte Junk nach ihrem Lauf, die noch nie mit einer so schnellen 200-Meter-Zeit in eine Saison gestartet war. Und das trotz der Corona-Infektion in der Vorbereitung.

„Der Weg zu diesem Rennen war schwierig. Meine Corona-Infektion hat meinen kompletten Körper durcheinandergebracht. Daher bin ich froh, dass ich hier gesund stehen kann. Das Ziel war, hier einen guten Saison-Einstieg zu machen. Man kann per se nicht unzufrieden sein. Aber ich hätte es mir noch ein paar Zehntel schneller gewünscht." Das höchste der Gefühle, da blieb die Rhein-Wiederin realistisch, wäre mit persönlicher Bestzeit ein möglicher Einzug ins Halbfinale gewesen. „Das hätte ich mir durchaus zugetraut, wäre ich seit Mai gesund gewesen. Aber ich bin noch so jung, ich kann die Erfahrung mitnehmen und in den nächsten Jahren sicherlich davon profitieren. Auch wenn man hier noch nicht vorne mitspielt, ist man dankbar dabei zu sein."