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Die gefragtesten Ausbildungsberufe in Rheinland-Pfalz

Tischler war bei den Männern ein sehr gefragter Ausbildungsberuf. (Symbolbild: Pixabay)


Von Oktober 2021 bis September 2022 haben rund 20 100 Jugendliche bei den Agenturen für Arbeit oder einem der Jobcenter nach einer Ausbildungsstelle nachgefragt, 1 500 oder 6,8 Prozent weniger als im vorangegangenen Beratungsjahr.

Mehr junge Männer als Frauen suchten nach einem Ausbildungsplatz. Der Anteil der jungen Männer betrug 60,1 Prozent. Insgesamt waren 12 100 Männer gemeldet und 8 000 Frauen. Unverändert wiesen die Frauen höhere Schulabschlüsse nach. 30,0 Prozent der ausbildungssuchenden Frauen verfügten über die Fachhochschulreife oder das Abitur.

Bei den Männern waren es 22,9 Prozent. Einen Hauptschulabschluss hatten 37,7 Prozent der jungen Männer und 29,8 Prozent der Frauen.

Die Nachfrage nach bestimmten Ausbildungsberufen war wieder sehr hoch. Bei 56,1 Prozent der weiblichen Ausbildungsplatzsuchenden standen die folgenden zehn Berufe im Vordergrund:

• Medizinische Fachangestellte

• Verkäuferin

• Kauffrau für Büromanagement

• Kauffrau im Einzelhandel

• Zahnmedizinische Fachangestellte

• Friseurin

• Industriekauffrau

• Tiermedizinische Fachangestellte

• Verwaltungsfachangestellte – Kommunalverwaltung

• Drogistin

Bei den jungen Männern waren die Berufswünsche breiter gestreut. Bei 40,6 Prozent der Bewerber standen die folgenden Berufe ganz oben auf der Wunschliste:

• Kfz.mechatroniker für PKW-Technik

• Verkäufer

• Kaufmann für Büromanagement

• Fachlagerist

• Elektroniker – Energie-/Gebäudetechnik

• Anlagenmechaniker für Sanitär-/Heizung- und Klimatechnik

• Fachinformatiker - Systemintegration

• Kaufmann im Einzelhandel

• Fachinformatiker-/Anwendungsentwicklung

• Tischler

Zum Ende des Beratungsjahres haben 9 000 der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber eine Ausbildungsstelle gefunden. Das waren 44,9 Prozent aller gemeldeten Personen. Für einen weiteren SchulbesuchStudium oder Praktikum entschieden sich 15,8 Prozent der Jugendlichen.

In Fördermaßnahmen wie zum Beispiel berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen oder Einstiegsqualifizierung mündeten 2,4 Prozent ein. Andere Jugendliche haben beispielsweise eine Erwerbstätigkeit aufgenommen, begannen einen sozialen Dienst oder einen Jugendfreiwilligendienst.

Ende September waren noch 1 100 Bewerberinnen und Bewerber „unversorgt“, das heißt sie hatten weder einen Ausbildungsplatz noch eine sonstige Alternative.