Um den Ausbau von Photovoltaikanlagen vor Ort zusätzlich zu unterstützen, wurde das Solarkataster des Kreises Ahrweiler jetzt um die sogenannte „Solardachbörse“ erweitert. Die Börse ermöglicht einen einfachen Austausch zwischen Pächtern und Verpächtern von Dachflächen und fördert somit den Ausbau der Solarenergie im Kreis.

Um den Ausbau von Photovoltaikanlagen vor Ort zusätzlich zu unterstützen, wurde das Solarkataster des Kreises Ahrweiler jetzt um die sogenannte „Solardachbörse“ erweitert. Die Börse ermöglicht einen einfachen Austausch zwischen Pächtern und Verpächtern von Dachflächen und fördert somit den Ausbau der Solarenergie im Kreis. 

Unter www.solarkataster-ahrweiler.de können interessierte Verpächter direkt das eigene Hausdach zur Pacht anbieten. Potenzielle Pächter können das Dach dann unter der Rubrik „Dächer pachten“ finden oder auch ein Gesuch einstellen, wenn bisher keines der gelisteten Objekte ihren Vorstellungen entspricht. Durch die Ergänzung allgemeiner Hintergrundinformationen und Kontaktdaten haben Interessenten zudem die Möglichkeit, direkt per E-Mail Kontakt miteinander aufzunehmen.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, den Wirtschaftlichkeitsrechner für das in Frage kommende Gebäude zu starten. Gerade für Hauseigentümer, die nicht in eine eigene Solaranlage investieren können oder möchten, ist die Erweiterung eine gute Lösung, um den Ausbau der erneuerbaren Energien zu unterstützen. Ebenfalls ist die Erweiterung für Kommunen interessant, die aus Gründen knapper Finanzen und fehlendem Personal ihre eigenen Dächer nicht selbst mit Photovoltaikanlagen bestücken wollen beziehungsweise können. Die Nutzung der Solardachbörse ist kostenfrei.

Für Fragen rund um das Solarkataster sowie weitere Informationen steht das Klimaschutz-Team der Kreisverwaltung unter der zentralen E-Mail-Adresse solarkataster@kreis-ahrweiler.de als Ansprechpartner zur Verfügung.

Hintergrund des Solarkatasters

Im Solarkataster des Kreises Ahrweiler können neben Dachflächen auch Freiflächen auf ihre Eignung zur Nutzung durch Photovoltaik unter Berücksichtigung von Bedingungen wie Sonneneinstrahlung und Verschattung überprüft werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, direkt über einen Link geeignete Fachkräfte aus der Region für den Bau und die Installation von Solaranlagen zu finden. 2012 gestartet, verzeichnet das kreisweite Solardachkataster seither mehr als 50.000 Zugriffe. Beim Solarkataster handelt es sich um eine digitale Karte, die in Verbindung mit Luftbildaufnahmen die Eignung jedes einzelnen der rund 127.000 Dächer im Kreis – von der Scheune bis zum Industriekomplex – bewertet. Die Nutzung ist kostenfrei.