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Jonas Wiesen und der Deutschlandachter erneut auf Platz vier bei den EM im Rudern

Wieder blieb die Medaille aus, aber ein erfolgreicher vierter Platz konnte gesichert werden. (Bild: DRV, Detlev Seyb)


Der Treis-Kardener Ruderer Jonas Wiesen und das deutsche Ruderteam haben den vierten Platz bei den Europameisterschaften im slowenischen Bled belegt. Trotz Verbesserungen im Finale und gesteigerter Leistung gegenüber dem Vorlauf konnte sich das Team nicht gegen die Spitzentrios aus Großbritannien, Rumänien und den Niederlanden durchsetzen.

Leistungsverbesserung im Finale trotz technischer Schwierigkeiten

Im Vorlauf zeigten sich technische Mängel bei dem neu gebildeten und verstärkten Deutschlandachter, die im Finale behoben wurden. Doch trotz der technischen Verbesserungen konnte der Deutschlandachter den Kontakt zu den führenden Booten auf der ersten Streckenhälfte nicht halten. Mit rund sechs Sekunden Rückstand auf das Spitzentrio konnten sie jedoch die Teams aus Italien und Polen hinter sich lassen.

Die Bundestrainerin Sabine Tschäge äußerte sich nach dem Rennen: "Wir fahren keinen schlechten Schlag, aber wir sind über die gesamte Strecke noch zu harmlos." Jonas Wiesen, mit Blick auf die kommenden Weltcuprennen und die WM im September, ergänzte: "Nach konstruktiver gemeinsamer Analyse des Rennens steht für uns fest, dass wir noch an der technischen Basis arbeiten müssen."

Die Mannschaft und der Weg zur WM

Zum Team des erfahrenen Steuermanns Jonas Wiesen gehören Marc Kamman, Wolf-Niclas Schröder, Thorben Johannesen, Jasper Angl, Olaf Roggensack, Benedikt Eggeling, Max John und Matthes Schönherr. Sie sind Mitglieder in den Ruderclubs aus Hamburg, Berlin, Münster, Rostock und Potsdam.

Die Europameisterschaft gilt als Startpunkt für die Mannschaft auf dem Weg zur Weltmeisterschaft und Olympiaqualifikation im September. Trotz der Ernüchterung über das Ergebnis der EM sehen die Ruderer den kommenden Herausforderungen optimistisch entgegen.

"Diese drei Boote sind so überlegen, da können wir im Moment noch nicht mithalten", sagte Tschäge, "jetzt müssen wir bis zur WM versuchen, die Lücke zuzufahren."