Großer politischer Wandel in Rheinland-Pfalz: Malu Dreyer (SPD) tritt zurück, Alexander Schweitzer soll die Führung übernehmen. Ein Blick auf den bevorstehenden Machtwechsel und die politische Zukunft des Landes.

Mainz |

Ein bedeutender politischer Wechsel zeichnet sich in Rheinland-Pfalz ab. Die langjährige Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat ihren Rücktritt angekündigt, um den Weg für eine neue Führung zu bereiten. Ihr Amtsnachfolger soll Alexander Schweitzer, der aktuelle Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung sein.

Dreyer, die seit 2013 im Amt ist, gab ihren Schritt während einer Sitzung der SPD-Landtagsfraktion bekannt.

Schweitzer, ein langjähriges Mitglied des Kabinetts Dreyer, genießt breite Unterstützung innerhalb der Partei und soll offiziell am 10. Juli zum neuen Ministerpräsidenten gewählt werden. Diese Entwicklung gibt ihm die Möglichkeit, sich vor den nächsten Landtagswahlen im Frühjahr 2026 als Führungsfigur zu etablieren. Dreyers politischer Weg begann in der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach, bevor sie über zwei Jahrzehnte in verschiedenen ministeriellen Positionen diente.

Mit ihrem Rücktritt will Dreyer Schweitzer die Gelegenheit geben, sich umfassend auf seine neue Rolle vorzubereiten und möglicherweise einen Amtsbonus für die kommenden Wahlen zu sichern. Der designierte Nachfolger gilt als fähiger Politiker, der bereits tiefe Einblicke in verschiedene Kernbereiche der Landespolitik gewonnen hat.