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Drei Irrtümer der Energiewende aufgeklärt

Fake News werden immer omnipräsenter in unserer schnelllebigen Welt (Quelle: Pixabay)


Das Vertrauen in die Medien und die Politik wankt stark in den letzten Jahren, wo hohe Regierungsvertreter öffentlich Lügen erzählen und täglich in Zeitungen Falschaussagen gedruckt werden. Drei typische Irrtümer in der Energiewende sollen hier für euch aufgeklärt werden.

Lügen und Fake News sind aufgrund der Schnelllebigkeit des Internets Teil unseres Alltags geworden. Es war nie so wichtig, die Quellen seiner Informationen zu hinterfragen und auf die richtigen Menschen zu hören. Das betrifft heutzutage vor allem den Klimaschutz und der darauf basierenden Energiewende. Ein kleiner Faktencheck soll Irrtümer zu diesem Thema aus dem Weg räumen und zeigen, woran man gute Quellen erkennt.

Irrtum 1: Es besteht keine Einigung über den Klimawandel

Der Weltklimarat (IPCC) ist ein Ausschuss, der staatsübergreifend den Konsens der Wissenschaft zum Klimawandel sammelt und in objektiven Veröffentlichungen präsentiert. Der Weltklimarat basiert auf Erkenntnissen und Forschungen von tausenden Wissenschaftler aus der ganzen Welt. Es handelt sich um die fundierteste und zuverlässigste Quelle zu diesem Thema, die es gibt. Die Folgen der globalen Erwärmung und der Treibhauseffekt sind lange bewiesene Tatsachen und werden vom Weltklimarat bestätigt.

Irrtum 2: Windenergie und Sonnenenergie sind komplett CO2-frei

Die CO2-Bilanz von Sonnen- und Windparks hängt davon ab, woher die Energie stammt, mit denen sie errichtet werden. Das Ganze unterscheidet sich je nach Ort, an dem sie gebaut werden und ist von Land zu Land unterschiedlich. Wenn im kompletten Lebenszyklus eines Windrades nur grüne Energie genutzt wird, dann ist dieses auch komplett CO2-neutral. Je länger ein Windrad läuft, umso besser wird auch seine CO2-Bilanz pro Kilowattstunde. Klar ist allerdings: Die Einsparung von Treibhausgasen durch die Nutzung von erneuerbaren Energien ist enorm.

Irrtum 3: Deutschland hat mehr Strom als es braucht

Aktuell ist Deutschland Nettostrom-Exporteur: Es wurde mehr Strom exportiert, als importiert wurde. Das kann sich allerdings schnell ändern, sobald unsere konstanten Energielieferanten wegfallen, wie die letzten Atomkraftwerke, die Ende 2022 vom Netz gehen. Der Nachteil an erneuerbaren Energien ist, dass man auf die Umweltbedingungen angewiesen ist und wir aktuell und in der Übergangsphase der Energiewende auf unsere Energielieferanten vertrauen müssen. Über das ganze Jahr gesehen, mag die Energiebilanz positiv aussehen, aber wir müssen immer noch eine Menge Strom importieren und die Tendenz dazu steigt mit dem Fortschritt der Energiewende.