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Rheinlandliga-Vorschau: 17. Spieltag

Der 17. Spieltag in der Rheinlandliga steht bevor. (Foto: Pixabay)


Der 17. Spieltag der Rheinlandliga steht bevor. Die SG 99 Andernach ist bereits am Freitagabend zur Eröffnung des Spieltags in Morbach gefordert. TuS Mayen und Cosmos Koblenz treffen erstmals in einem Meisterschaftsspiel aufeinander. Emmelshausen und Mendig müssen am Samstag in der Fremde antreten, während Metternich am Sonntag ein Heimspiel hat.

FV Morbach - SG 99 Andernach (Freitag, 25. November, 20 Uhr):

Selbstbewusst fahren die Andernacher heute Abend nach Morbach. Drei Siege in Folge haben für Aufbruchstimmung bei den Bäckerjungen gesorgt. Jetzt will man auch beim FV Morbach punkten.

Wir haben durch die drei Siege zuletzt viel Selbstvertrauen getankt. Meine Mannschaft ist in der Lage gegen jede Mannschaft der Liga zu gewinnen. - Kim Kossmann. (Trainer von SG 99 Andernach)

Morbach allerdings wird ein harter Brocken für die SG 99. Neunzehn der insgesamt fünfundzwanzig Punkte sammelten die Vorderhunsrücker in der Heimat. Zuletzt allerdings konnte man in den letzten drei Partien nur einen Punkt einfahren.

Das ist auch Andernach nicht verborgen geblieben. „Mit etwas Spielglück und der Einstellung aus den letzten Spielen können wir auch dort erfolgreich sein,“ so Kossmann.

FSV Salmrohr - SG Eintracht Mendig/Bell (Samstag, 26. November, 14 Uhr):

Mit neuem Trainer geht die SG Eintracht Mendig/Bell ins Spiel gegen den FSV Salmrohr. Vincenzo di Maio ist seit Wochenbeginn neuer Trainer der Eintracht und soll die Vulkanstädter vor dem Abstieg retten.

Nach Salvatore Nizza und Interimstrainer Bernd Pauly steht mit di Maio bereits der dritte Trainer an der Linie der Kombinierten.

Mit dem 41jährigen Deutsch-Italiener haben die Mendiger einen gestandenen Trainer verpflichtet, der insbesondere im Jugendbereich sehr erfolgreich war und die UEFA A-Lizenz besitzt. Unter anderem war er für die Jugendteams von TuS Koblenz, SV Wehen-Wiesbaden und dem 1.FC Nürnberg verantwortlich.

Di Maio startet seine Mission Klassenerhalt gleich mit einer schweren Auswärtsfahrt. Es geht zum Oberligaabsteiger Salmrohr, derzeit Tabellensiebter der Rheinlandliga. Nach zwei Trainings hat sich Di Maio einen ersten Überblick verschafft.

Neben den Verletzten fällt auch Philipp Pohl nach seiner Roten Karte zuletzt gegen Mayen aus.

Personell sieht es natürlich weiterhin nicht so gut aus. Ein oder zwei Spiele aus der zweiten Mannschaft werden mit nach Salmrohr fahren. Neben den Verletzten fällt auch Philipp Pohl nach seiner Roten Karte zuletzt gegen Mayen aus. „Wir müssen uns bis zur Winterpause durchbeißen und versuchen, den einen oder anderen Punkt zu ergattern. Wir fahren nach Salmrohr, um dort was mitzunehmen. - Vincenzo di Maio (Trainer SG Eintrach Mendig/Bell)

TuS Mayen - FC Cosmos Koblenz (Samstag, 26. November, 15:30 Uhr):

Erstmals in einem Meisterschaftsspiel treffen der TuS Mayen und Cosmos Koblenz aufeinander. Die Koblenzer gehen an diesem Samstagnachmittag als Favorit in die Partie.

Cosmos geht als klarer Favorit ins Spiel, da sie in technischen und physischen Gesichtspunkten den besten Kader der Liga mitbringen. Unser Ziel ist es, ein ähnlich überzeugendes Spiel wie gegen Hochwald zu absolvieren, bei dem wir auch als Sieger vom Platz gehen können. - Tobias Uhrmacher (Trainer TuS Mayen)

Personell muss der TuS auf Maurice Ziegler verzichten. Tim Scherrer wird wieder zwischen den Pfosten stehen. Auch Tim Rang fällt aus. Ansonsten stehen dem TuS alle Mann zur Verfügung.

In sieben Spielen gab es für den TuS erst eine Heimniederlage, die Heimstärke des TuS ist wieder zurück. Das weiß natürlich auch Cosmos Trainer Zoran Levnaic, der allerdings morgen im Nettetal von seinem Co-Trainer Zoran Juranovic vertreten wird. „Ich erwarte eine schweres Spiel. Mayen ist sehr stark zu Hause. Das hat diese Mannschaft gegen Zerf gezeigt.“

Dennoch sieht er seine Mannschaft im Vorteil. „Wir sind bereit und unser Ziel ist , dass wir die Punkte mit nach Koblenz nehmen.“ Schon ein Punkt würde reichen um zumindest bis Samstagabend wieder Tabellenführer zu werden.

FC Bitburg – TSV Emmelshausen (Samstag, 26. November, 18 Uhr):

Die Spieltage schreiten voran und das Motto bleibt beim TSV Emmelshausen Woche für Woche das gleich: Siegen ist Pflicht! Doch leicht wird die Aufgabe an diesem Wochenende nicht. Der TSV reist zum Tabellenfünften in die Südeifel nach Bitburg.

Die beiden Städte trennen nicht nur über 100 Kilometer, sondern auch ganze 24 Punkte und das nach gerade einmal 16 absolvierten Spielen. Zudem liegen zwölf Plätze zwischen den am Samstag konkurrierenden Teams. Doch diese Statistik kann und muss Emmelshausen egal sein. Es zählen nur noch Punkte. Da ist der Name des Gegners irrelevant.

Es gibt durchaus auch einige Dinge, die der Gastmannschaft Mut machen könnten. Zum einen ist ein positiver Trend bei der eigenen Offensivstärke abzulesen. In den vergangenen fünf Spielen hat Emmelshausen immer mindestens einmal getroffen. Zuvor erzielte man nur drei Treffer an den ersten elf Spieltagen. Andererseits haben die Gastgeber aus Bitburg erst am vergangenen Wochenende gezeigt, dass sie gegen vermeintlich schwächere Gegner durchaus verwundbar sind. Letzten Sonntag setzte es eine 2:4-Auswärtsniederlage gegen die ebenfalls abstiegsbedrohte SG 99 Andernach.

Somit bleibt für den TSV Emmelshausen in jedem Fall ein Grund zur Hoffnung. Und vielleicht darf man nach dem Spiel am Samstagabend, 26. November, mit einem kühlen Stubbi auf etwas Zählbares anstoßen.

FC Germania Metternich - SG HWW Niederroßbach (Sonntag, 27. November, 14:30 Uhr):

Die Mannschaft der Stunde, Germania Metternich, hat am Sonntag Aufsteiger Niederroßbach zu Gast. Nach dem Trainerwechsel zu Torsten Wörsdorfer haben sich die Gäste aus dem hohen Westerwald gefangen. Zuletzt gelang ein 1:1 gegen Salmrohr und ein 5:0 Sieg in Ellscheid. Metternich ist also gewarnt und von einem Pflichtsieg kann also keine Rede sein.

Wir sind demütig genug zu wissen das wir gegen jeden Gegner der Liga alles in die Waagschale werfen müssen. Wir hatten schon andere Phasen diese Saison. Wir sind sicherlich der Favorit. Das haben wir uns durch unsere Siegesserie auch verdient. - Patrick Kühnreich (Trainer FC Germania Metternich)

Metternich erwartet eine defensiv ausgerichtete Gästemannschaft. „Dann liegt es an uns Lösungen zu schaffen gegen eine kampfstarke und defensivstarke Mannschaft,“ sagt Kühnreich. „Sie sind physisch stark, gut in Standards aber wir werden Lösungen finden.“ Natürlich wird ein weiterer Sieg, es wäre der neunte in Folge, angestrebt. Kühnreich: „Dann hätten wir eine fantastische Vorrunde gespielt.“

Die weiteren Spiele am 17. Spieltag:
  • SG Malberg - SG Schneifel
  • FSV Trier-Tarforst - VfB Wissen
  • SG Neitersen - FSG Ehrang
  • SG Ellscheid - FC Hochwald/Zerf