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Oberliga-Vorschau: 17. Spieltag

Die Vorschau zu den Spielen in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar Staffel Nord. (Bildrechte am Endes des Textes)


Am 17. Spieltag in der Oberliga trifft Ahrweiler auf seinen Kellergegner Eisbachtal. Trotz mehrerer Ausfälle hofft Ahrweilers Coach auf einen Riss der Niederlagenserie für seinen Verein. Karbach trifft am Freitagabend auf Waldalgesheim zum Flutlichtspiel um 20 Uhr. Die Teams trennen nur vier Punkte in der Tabelle, trotzdem sieht Karbach Trainer Junk einen großen Unterschied in der Spielweise. Zum letzten Heimspiel des Jahres empfängt der TuS Koblenz den TSG Pfeddersheim. Es verspricht ein spannendes Spiel zu werden, denn Pfeddersheim kämpft aktuell um den fünften Platz und ebenso ist der erste Tabellenplatz ist hart umkämpft für den TuS. 

 
Ahrweiler BC : Sportfreunde Eisbachtal (Samstag, 19. November, 18:00 Uhr, KRP Heimersheim)

Am frühen Samstagabend findet in Heimersheim das Kellerduell zwischen dem Tabellenneunten Ahrweiler BC und dem Tabellenzehnten Eisbachtal statt. Die derzeit schwächste Heimmannschaft (2 Punkte in 7 Spielen) trifft auf die schwächste Auswärtsmannschaft.

„Eine Serie wird reißen und ich hoffe es wird unsere sein.“ freut sich ABC Coach Heinz Joachim Schmickler auf das Duell gegen die Eisbären.

Etwas größer wäre die Freude wenn nicht Kevin Engelmann (Gelb-Rot) und Max Fichtl den Ahrstädter ausfallen würden. Und auch der Einsatz von Goalgetter Almir Porca, der an einer Schwellung im Knie laboriert, steht noch in den Sternen. Dazu kommt Lukas Minwegen der in diesem Kalenderjahr kein Spiel mehr bestreiten kann.

Trotzdem bringen wir eine Mannschaft auf das Feld die in der Lage ist zu siegen. Den Heimfluch zu beenden ist unser Spiel und dafür werden wir Vollgas geben.

- Hein Joachim Schmickler. (Ahrweiler BC Coach)

Gegner Eisbachtal belegt derzeit den vorletzten Tabellenplatz. Letzte Woche führte man gegen Waldalgesheim 1:0 als das Spiel aufgrund Nebel in der 14. Minute abgebrochen werden musste. Die Partie wird nachgeholt.

Morgen wird es wohl keinen Nebel in Heimersheim geben. Die Zuschauer dürfen sich auf ein umkämpftes Spiel freuen.

SV Alemannia Waldalgesheim – FC „Blau-Weiß“ Karbach (Freitag, 18. November, 20 Uhr):
 


Zur Eröffnung des 17. Spieltags in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar Staffel Nord empfängt die SV Alemannia Waldalgesheim den FC „Blau-Weiß“ Karbach zum Flutlichtspiel am Freitagabend. In der Tabelle trennen die beiden Mannschaften nur vier Punkte.


Am vergangenen Wochenende konnte der FC Karbach beim 2:0-Heimerfolg gegen die SG 2000 Mülheim-Kärlich einen wichtigen Sieg einfahren, der vorerst den fünften Tabellenplatz und damit eine mögliche Teilnahme an der Aufstiegsrunde gefestigt hat. Nun wartet mit Waldalgesheim ein Gegner, der exakt die gleiche Punkteausbeute wie die SG 2000 vorzuweisen hat. Miteinander vergleichen kann man die beiden Teams laut FCK-Coach Maximilian Junk jedoch nicht.


Beide Mannschaften haben komplett unterschiedliche Herangehensweisen daher sind die Spiele kaum zu vergleichen.

- Maximilian Junk (Trainer FC „Blau-Weiß“ Karbach)

Waldalgesheim hat sich nach einem schwachen Saisonstart zwischenzeitlich stabilisiert und besitzt noch alle Chancen auf den vorzeitigen Klassenerhalt durch das Erreichen der Aufstiegsrunde. Dazu wäre ein Sieg gegen Karbach aber nahezu Pflicht. Aus den letzten fünf Spielen holte die Alemannia nur einen Sieg und ein Remis bei drei Niederlagen. Diese kassierten sie jedoch gegen die Top-Teams Schott Mainz, TuS Koblenz und Gonsenheim. Das Hinspiel konnte der FC Karbach sehr deutlich mit 5:1 für sich entscheiden. Dieses Ergebnis gehört jedoch der Vergangenheit an. Um erneut als Sieger vom Platz zugehen, hat Junk folgende Dinge analysiert:


Waldalgesheim wird uns hoch press und hier gilt es auch spielerische Lösungen zu finden. Außerdem müssen wir in diesem Auswärtsspiel auf rasen nicht unbedingt die Mannschaft sein die das Spiel bestimmt.

- Maximilian Junk (Trainer FC „Blau-Weiß“ Karbach)

Auch in Waldalgesheim werden FCK-Coach Junk einige Spieler fehlen. Jakob Schink, Linus Peuter, Tom Schmitt, Romaric Grenz, Eric Peters, David Eberhardt und Janik Otto fallen gegen den Tabellenachten aus.

TuS Koblenz – TSG Pfeddersheim (Samstag, 19. November, 14:00 Uhr)

1911 am 19.11.: Zum letzten Heimspiel des Jahres 2022 empfängt die TuS Koblenz die TSG Pfeddersheim im Stadion Oberwerth. Die Partie am morgigen Samstag (19.11.) wird um 14 Uhr angepfiffen, das Stadion Oberwerth öffnet ab 13 Uhr die Pforten für Fans und Zuschauer.

Der Gegner der Schängel, die TSG Pfeddersheim, steht mit 16 Punkten aus 14 Spielen derzeit auf Platz sechs der Tabelle und befindet sich damit im unmittelbaren Kampf um Platz fünf, also um den wahrscheinlich letzten verbliebenen Platz in der Meisterrunde. Zuletzt musste die Mannschaft aus dem Wormser Stadtteil zwei Niederlagen gegen Mitfavoriten aus der Nordstaffel der Oberliga hinnehmen, man verlor gegen den SV Gonsenheim (1:2) und gegen den FV Engers (1:3). Im Südwestdeutschen Pokal verlor man auch das Derby gegen Wormatia Worms, allerdings äußerst knapp (1:2) und erst nach 120 Minuten. Unter der Woche hat der Cheftrainer der Pfeddersheimer, Daniel Wilde, das Traineramt niedergelegt, er wird am morgigen Samstag voraussichtlich vom Trainer der zweiten Mannschaft, Björn Miehe, ersetzt.

Die Schängel wiederum werden nach der überzeugenden Vorstellung gegen den TuS Kirchberg mit Selbstbewusstsein in die Partie gehen und wollen im letzten Heimspiel des Jahres Zählbares auf dem Oberwerth erreichen. Ein Punkt, besser drei, wären für die Schängel auch mit Blick auf die bevorstehenden Aufgaben (auswärts beim FV Engers, auswärts beim SV Gonsenheim) besonders wichtig, zumal die Mitkonkurrenten aus dem oberen Tabellendrittel ebenfalls fleißig punkten.

SV Gonsenheim – FV Engers 07 (Sonntag, 20. November, 15 Uhr, Waldsportanlage, Mainz-Gonsenheim)
 

Der erste Teil der „Mainzer Woche“ konnte am Mittwochabend erfolgreich gestaltet werden. Mit 4:2 gewann des FV Engers das Top- und Nachholspiel beim Aufstiegsfavoriten TSV SCHOTT Mainz. Die tolle Leistung soll am Sonntag in Mainz erneut bestätigt werden, wenn das nächste Topspiel auf des FV Engers wartet – Vierter gegen Dritter. Das Team von  Trainer Sascha Watzlawik ist am 17. Spieltag der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar Gruppe Nord zu Gast beim SV Gonsenheim. Anstoß auf der Waldsportanlage im Mainzer Stadtteil Gonsenheim ist um 15 Uhr.

Der SV Gonsenheim gehört zu den absoluten Topmannschaften in dieser Saison. Die Mannschaft von Trainer Anouar Ddaou hat wie der FV 31 Punkte auf dem Konto und belegt nur wegen der schlechteren Tordifferenz den vierten Tabellenplatz. Der SVG ist seit neun Pflichtspielen wettbewerbsübergreifend ungeschlagen. Die letzte Niederlage gab es Ende September auswärts bei der SG 2000 Mülheim-Kärlich (1:2).

Zuletzt gelang den Mainzern ein 2:1-Auswärtssieg bei der TSG Pfeddersheim. Zu Hause sind die Gonsenheimer noch ungeschlagen. Vor eigenem Publikum schlug man den Stadtrivalen Schott mit 1:0. Und auch nach dem Rückspiel blieb Gonsenheim ungeschlagen gegen den Regionalliga-Absteiger. 1:1 hieß es da am Ende.

Die Jungs vom Wasserturm feierten am Mittwochabend einen tollen Erfolg im Nachholspiel beim Regionalliga-Absteiger und Wiederaufstiegsfavoriten TSV SCHOTT Mainz. Nach einem 0:1-Rückstand drehte der FV das Spiel innerhalb vier Minuten. Am Ende stand ein überragender 4:2-Auswärtssieg.

Ich bin total stolz auf die Mannschaft, wie die Jungs sich immer zerrreißen und an Ihre Leistungsgrenze gehen. Der Sieg war hochverdient!

- Sascha Watzlawik (Trainer FV Engers 07)

Die Statistik:

TSV SCHOTT Mainz – FV Engers 07   2:4 (1:3)
Tore: 1:0 Leon Kern (17.), 1:1 Sören Klappert (20.), 1:2 / 2:4 Jonathan Kap (24., 73.), 1:3 Manuel Simons (33.), 2:3 Pierre Merkel (63., Handelfmeter)

Aufstellung: S. Husic – V. Semchuk (80. C. Freisberg), L. Klappert (C), T. Kraemer, C. Meinert – G. Naric (80. D. Arbursu), M. Stieffenhofer – M. Simons (74. L. Gietzen), S. Klappert, K. Lahn (84. N. Schlesiger) – J. Kap

Weitere Spiele: 

SG Mülheim-Kärlich - Tus Kirchberg; Freitag 18. November, 20:00 Uhr

SV Gonsenheim - FV Engers 07; Sonntag 20. November, 15:00 Uhr

Foto: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=85294235, Pixabay